Schichtwasserbrunnen Mühlviertel

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich
michl80
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Schichtwasserbrunnen Mühlviertel

#1

Beitrag von michl80 »

Schönen Guten Tag ;-)

Danke für die aufnahme in diesem Forum.

Ich bin im Mühlviertel OÖ zuhause, habe testweise im Garten einen kleinen Bohrbrunnen mit 90mm Durchmesser gebohrt. Die tiefe beläuft sich auf 4m was im Mühlviertel durch Gneis und Granit sehr tief ist.
Nun bin ich auf eine Schichtwasserebene gestossen die in 24h 19 cm wasser liefert.

Nun meine Frage an euch. Soll ich weiter bohren?? Um mehr Wasser zu finden?

Danke euch für die Info.

Lg Michael
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Eriberto
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Re: Schichtwasserbrunnen Mühlviertel

#2

Beitrag von Eriberto »

Hallo Michael und willkommen im Forum.

Nun deine Frage kannst du dir aktuell nur selbst beantworten, da wir noch nicht wissen, was du vorhast... ;)

Wofür benötigst du das Wasser, in welcher Menge in welchem Zeitraum usw.
Ein paar mehr Details wären also hilfreich.
Gruß
Florian
michl80
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Re: Schichtwasserbrunnen Mühlviertel

#3

Beitrag von michl80 »

Ich möchte gerne den Brunnen zum befüllen einer Zisterne (4000 Liter) verwenden. Die Zisterne ist sozusagen der Pufferspeicher.

Ich habe bereits mit einem Handbohrer (93mm) eine tiefe von 4 meter erarbeitet, was extrem schwierig war bei uns im Mühlviertl.

Nun bin ich auf eine Schichtwasserader gestoßen, die jedoch sehr wenig Wasser liefert.
Soll / muss ich weiterbohren um ev. mehr Wasser zu bekommen? Oder kann das Wasser dann verschwinden wenn ich zu tief bohre?
Bei uns kann es sein das ich auch auf massiven Granit stoße und gar nicht weiter komme.

Ich bin leider absoluter Laie in dieser hinsicht.
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Eriberto
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Re: Schichtwasserbrunnen Mühlviertel

#4

Beitrag von Eriberto »

Na ja,

wie sieht es denn in der Nachbarschaft aus? Sind Brunnen und deren Aufbau bekannt?
Gibt es in Österreich sog. Kartenserver, wie hier in DE?
Als Beispiel für Niedersachsen: https://nibis.lbeg.de/cardomap3/
Der NIBIS-Kartenserver und dort bei den Themenkarten 'Hydrogeologie'. Ist aber selbst in DE nicht wirklich einheitlich, da jedes Bundesland da 'sein eigenes Süppchen kocht'.
Dort könnte man zumindest ggf. erfahren, was einen erwarten könnte. Mithin, ob sich ein Weiterbohren lohnt.
Gutes Gelingen.
Florian
michl80
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Re: Schichtwasserbrunnen Mühlviertel

#5

Beitrag von michl80 »

Leider habe ich in der Nachbarschaft keine Bohrbrunnen, bzw. gibt für das Mühlviertel keine Karten zu Grundwasserstände.
Unsere Wassergenossenschaft hat 3 Bohrbrunnen die in einer tiefe von 70 Meter liegen.
Soweit kann ich nicht per Hand bohren :-)

Ich frage mich ob ich es riskieren sollte weiter zu bohren, oder ob ich dadurch Gefahr laufe die Undurchlässige Schicht zu durchbrechen und mir das wasser nach unten abhaut?

Die aktuelle Aubeute ist halt sehr gering von 18 cm wasse in 24h in einem 90 mm Bohrloch.
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Eriberto
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Re: Schichtwasserbrunnen Mühlviertel

#6

Beitrag von Eriberto »

Hallo Michael,

sollte das Wasser nach tieferbohren 'nach unten abhauen' könnte man die Bohrung ja wieder nach unten hin abdichten (z.B. mit Lehm).
Die Frage ist halt, ob sich der Aufwand lohnt?
Hast du schon Mal gefördert und überprüft, wie schnell das Wasser nachläuft? Die 18 Zentimeter werden ja erst aussagekräftig im zeitlichen Kontext. Will meinen: vielleicht stehen ja aktuell immer 5cm an, auch wenn gepumpt wird. Wenn dem so wäre könnte es lohnenswert sein, etwas tiefer zu gehen, um eine schwache/regelbare Pumpe dort unten abzusetzen, die für das langsame befüllen deiner Zisterne geeignet wäre.
Für die aktuelle Tiefe und einen Test reicht da ja locker eine günstige Saugpumpe aus dem Baumarkt...
Probieren geht über studieren.
Gruß
Florian
michl80
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Re: Schichtwasserbrunnen Mühlviertel

#7

Beitrag von michl80 »

Danke für die Info.
Ich hab mir nicht gedacht, das mich das Thema Bronnenbohren so fesselt :D
Die 18cm Wasserstand bauen sich im 9cm Bohrloch in 24h auf ;)
Also ein sehr minimaler zulauf.

Bei uns herrscht jedoch extreme Trockenheit jetzt weis ich natürlich nicht wie sich das auf den zufluss auswirkt.

Weiteres hab ich gestern das Bohrloch 10cm tiefer graben können. Es sit sehr Mühsam da die schicht extrem hart ist (Sandiger Schlick).
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Eriberto
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Re: Schichtwasserbrunnen Mühlviertel

#8

Beitrag von Eriberto »

Moin,

tröste dich, die 'hobby-mäßige' Erstellung der Brunnen, wie wir sie hier in der Regel durchführen ist in der Regel immer recht anstrengend...
Versuche einfach noch etwas tiefer zu kommen. Ich würde dann - wenn erfolgversprechend - erwägen den Durchmesser deutlich zu vergrößern, um ggf. eine Schmutzwasserpumpe dort unten abstellen zu können. Diese könnte mit Schwimmerschalter und oder zeitgesteuert die Zisterne befüllen.
Gruß
Florian
michl80
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Re: Schichtwasserbrunnen Mühlviertel

#9

Beitrag von michl80 »

Macht es sinn den schacht von 9 cm auf 12,5 cm zu vergrössern mit einem Erdbohrer? Oder bricht mir dann der Schacht ein?

Dann könnte das mit der Tauchpumpe klappen.
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Eriberto
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Re: Schichtwasserbrunnen Mühlviertel

#10

Beitrag von Eriberto »

Die Frage kannst nur du beantworten, da nur du die Verhältnisse vor Ort kennst und diese einschätzen kannst.
Wie stabil war/ist denn das bisherige 'Loch'?
Wenn die jetzige Bohrung stabil steht, spricht nichts dagegen, dass dies auch bei einem größeren Durchmesser so bleibt.
Ferner wäre hineinfallendes Material ja wiederum leicht zu fördern...
Versuch macht klug.
Gruß
Florian
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