mein Name ist Mario und ich habe begonnen, mein Brunnenprojekt umzusetzen. Dafür habe ich das Brunnenbuch von Albrecht Trunk gelesen und mich hier schon im Forum etwas umgesehen.
Eine 140er Bohrung durch die ersten 1,50 m Lehm habe ich erstellt, danach folgt nur noch Sand. Wegen der Elbnähe (wenige hundert Meter) steht bereits bei 3,50 m das Wasser. Bis auf diese Tiefe habe ich gebohrt, um nun das Material zu bestellen, das ich für den Brunnen brauche.
Meine Vorstellung ist, Glattwandrohr DN 110 zu nehmen: 0,5 m Sumpfrohr mit Schneidkante + 3 m Filter 0,3 mm + 7 m Rohr. Wegen der geringen Wassertiefe würde ich zunächst mein vorhandenes Hauswasserwerk weiter nutzen wollen, also lediglich eine Sauggarnitur in den Brunnen hängen.
Meine Hauptsorge ist nun, dass der Sand bei mir sehr fein zu sein scheint (siehe Bilder)
Wie sollte ich vorgehen? Im Brunnenbuch ist für den Fall von Feinsand vorgesehen, in den DN 110-Brunnen dann eine DN 80 Strecke mit Gewebefilter einzuführen. Das klingt plausibel. Bevor ich nun eine Bestellung aufgebe, wollte ich das Thema hier gern zur Diskussion stellen. Ich möchte am Ende ein langfristig funktionierendes System haben und auch zu Beginn keine "sinnlosen" Dinge kaufen.
Viele Grüße, Mario

