alter wasserwidder

Wasserpumpe ohne Strom

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jost
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alter wasserwidder

Beitragvon jost » Do 28. Jun 2018, 12:38

servus leute
Ich habe einen alten widder geschenckt bekommen . dieser war 25 jahre lang im dauereinsatz . er hat eine almhütte mit wasser versorgt. So viel ich herausbekommen konnte hat er von einer starken quelle aus die etwa 40 meter höher liegende Hütte mit wasser versorgt. Dabei gab es wohl regelmässig schwierigkeiten die vor allem darin bestanden das der widderZyklus angehalten hatte. Warum wusste der damalige Besitzer nicht genau zu sagen. Vermutet hat er das sich immer wieder korosionspartikel im Mechanismus festgesetzt haben. Die starke Korosion war dort ein generelles Problem. Der ganze widder war und ist zu einem grossen teil mit einer Art Korosionsschicht überzogen.Das dortige Wasser scheint sehr Eisenhaltig gewesen zu sein. Oder änliches. auf den bildern lässt sich das ganz gut sehen denke ich.
Ich möchte den Widder gerne restaurieren und wieder zum Einsatz bringen. Das Schlagventil ist ohnehin noch top in schuss (ist aus Messing und somit nicht korrodiert) Die dichtungen sind hin aber auch kein problem zum nachbesorgen. Wo ich nicht weiss wie ich es durch was ersetzen kann ist die membran die selbstbaumässig als "druck oder Rückschlagventil" zum windkessel hin genutzt wurde. Hätte da jemand eine idee was ich Ersatzmässig nehmen könnte . Das ganze system basiert übrigends auf der einzoll Grösse ,glaube ich zumindest.
liebe grüsse , JOst.
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Plunschmeister
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Re: alter wasserwidder

Beitragvon Plunschmeister » Do 28. Jun 2018, 13:43

Hallo Jost und herzlich Willkommen im Forum.

Das schaut so aus, als ob Dichtung und Druckventil aus einem Stück sind? Normalerweise ist beides getrennt. Die Rückschlagklappe wird separat oberhalb der Bohrung verschraubt.
Die Rückschlagklappe besitzt keinen Höhen-Anschlag. Das könnte u.a. ein Grund sein, weshalb der Widder nicht richtig lief.
Was für ein Widder ist das, Garvens?
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
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Gruß PM

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jost
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Re: alter wasserwidder

Beitragvon jost » Do 28. Jun 2018, 16:54

hallo
Danke für das Wilkommenheissen und die rasche Reaktion insgesamt.Ich freue mich dieses sehr interresante Forum gefunden zu haben .

ZUm widder: ich lade nochmals bilder hoch die zeigen sollen das Dichtung und Druckventil nicht aus einem Stück sind.Die Dichtung ist halt schon recht fertig gefahren . aber die wird es wohl geben bzw, ist leicht selbst gemacht. Das ventil hat keinen anschlagpunkt, das stimmt. das ganze ist bloss aus einem alten Förderband gummi (oder so etwas) denke ich rausgeschnitten worden und ich bezweifle auch etwas das es noch dicht machen würde bzw, jemals wirklich dicht gemacht hat.wie das original war weiss ich nicht genau. aber er sagte das sei auch eine Membran gewesen . Änlich der die jetzt als rückschlagventil drin ist. Das habe er der originalen quasi nachempfunden. Da weiss ich nicht wie ich das ersätzen könnte, zumal ein ventil dranschrauben schwierig wird aufgrund des stark erodierten Materials. genauso wenig sicher bin ich mir ob ich die nötigen stellen wieder planschleifen kann. Ich meine so plan das es mit neuen dichtungen wieder laufen würde. Das werde ich wohl versuchen.
Die bilder zeigen auch das es sich um einen 3w Garvens Widder handelt.
So weit so gut.
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Re: alter wasserwidder

Beitragvon Plunschmeister » Do 28. Jun 2018, 17:34

Ich kenne nur diese Version:
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Re: alter wasserwidder

Beitragvon jost » Do 5. Jul 2018, 07:45

vielen dank für den verlink. Das ist sehr aufschlussreich. Ich komme imer mehr rein in die Thematik. Ich werde den sockel des Widders wohl mit sand abstrahlen und dann mit hhilfe eines spezialKlebers etwas neu aufbauen damit das ganze wieder plan wird. Dann sollte es wieder funktionieren.
Nebenbei baue ich auch noch an einem weiteren Widder. Bzw. tüftel ich an einem Rückschlagventil herum um es zu einem Schlahgventil umzufunktionieren. So langsam klappt es ganz gut. Selbst das schweissen geht schon einigermassen. :) Ich halte euch auf dem laufenden..
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Re: alter wasserwidder

Beitragvon Plunschmeister » Mo 9. Jul 2018, 15:16

Hallo JOst,

anbei und falls noch noch unbekannt, einige technische Informationen zum Widder:

Garvenswerke - Wien, Prag und Hannover
Triebwassergefälle h= 1 m bis 5 m, Triebwasserleitungslänge = 5 bis 10 h, höchstens aber 25 m.

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Gruß PM

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