Woran erkennt man einen Rammbrunnen?

Erstellung nur bis zu einem Grundwasseranfang bis zu 6m möglich
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stone
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Woran erkennt man einen Rammbrunnen?

Beitrag von stone » Mi 15. Jan 2020, 13:17

Hallo liebe Forengemeinde,


für Euch Profis ist es vielleicht eine blöde Frage aber ich weiß sonst keinen anderen Rat.
Wir sind seit einiger Zeit Besitzer eines alten Hauses (BJ 1975). Im Vorgarten dieses Hauses befand sich früher ein noch älteres Haus (BJ unbekannt), das mit der Fertigstellung des jetzigen Hauses abgerissen wurden. In diesem Vorgarten befindet sich zudem ein Brunnen. Wie lange dieser schon besteht weiß niemand so genau. Sicher aber bereits länger als 30 Jahre.

An der Stelle an der das Brunnenrohr in die Erde geht, befand sich früher eine Terrasse, die wir weg gemacht haben. Die Schwengelpumpe befindet sich ein paar Meter versetzt zum eigentlichen Brunnenrohr (da wo früher die Terasse endete). Ich vermute daher, dass das Rohr in der Erde schon bestand, bevor die Terrasse gebaut wurde (also vor den 70er Jahren).

Nun wollen wir den bestehenden Brunnen gerne nutzen, um unseren Garten mit einer Pumpe zu bewässern. Wie ich bislang in Erfahrung bringen konnte, sind Rammbrunnen für maschinelle Pumpen nicht so besondern geeignet bzw. auch nicht von all zu langer Lebensdauer im Allgemeinen?! Deswegen bin ich mir unsicher, ob es sich hier wirklich um einen Rammbrunnen handelt, oder ob der Brunnen auf eine andere Weise gebaut wurde?

Zur besseren Veranschlauchlichung habe ich mal zwei Bilder von der Situation beigefügt. Wie tief hier das Grundwasser steht weiß ich nicht, aber da wir uns in der Oberrheinebene befinden (ca. 2km vom Rhein entfernt), nehme ich an, dass das Grundwasser recht weit oben liegen dürfte.

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Re: Woran erkennt man einen Rammbrunnen?

Beitrag von Bohrbrunnen » Mi 15. Jan 2020, 18:35

Willkommen im Forum.
Was du da hast sollte ein Rammbrunnen sein.
Gruß Manfred
Glück Auf!

Lieber Ratten im Keller als Verwandtschaft im Haus.

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stone
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Re: Woran erkennt man einen Rammbrunnen?

Beitrag von stone » Mi 15. Jan 2020, 19:45

Danke für die schnelle Antwort!

Wie ich bis jetzt mitbekommen habe, sollen die Rammbrunnen ja nicht so viel Förderleistung haben wie ein Bohrbrunnen. Gibt es da psychikalische Maximalgrenzen oder ist das vom Einzelfall abhängig?

Wie tief es da runter geht und was dort unten genau verbaut wurde, weiß natürlich niemand mehr... Gibt es eine Möglichkeit, das noch nachträglich herauszufinden?

Noch eine zweite Frage: Ich würde gerne das horizontale Rohr noch etwas verlängern, sodass es am Ende ungefähr 3 Meter Länge hat. Stört das die Förderleistung oder muss man im Zweifel einfach nur eine stärkere Pumpe dran hängen?
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Re: Woran erkennt man einen Rammbrunnen?

Beitrag von Bohrbrunnen » Mi 15. Jan 2020, 23:22

Wie es bei deinem Brunnen im Boden ausschaut, kann ich von hier aus nicht beurteilen.
Wie tief das Teil im Boden steckt und wo das GW beginnt ist einfach festzustellen.
Kordel mit Gewicht ins Rohr ablassen und danach ausmessen.
Natürlich muss dann oben am Rohr der Bogen abgeschraubt werden.
Kenne auch deine handwerklichen Fähigkeiten nicht, genauso wenig wie deine Ausrüstung an Werkzeugen.
Zudem musst du dich schon in das Thema einlesen.
Auch bei arbeiten am Brunnenrohr, kein Teflon einsetzen.
Die maximale Fördermenge bei einem Rammbrunnen soll 600 Liter die Stunde nicht überschreiten.
Lese dir mal hier im Forum die Beiträge über Rammbrunnen durch. Danach einige von Bohrbrunnen.
Dann kannst du dir einige fragen selbst beantworten.
Den Rest klären wir dann so.
Gruß Manfred
Glück Auf!

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