Tiefbrunnenpumpe für Gartenbewässerung

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Thommi
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Tiefbrunnenpumpe für Gartenbewässerung

Beitrag von Thommi » Mo 18. Nov 2019, 18:27

Hallo,

nun bin ich also auch Besitzer eines Brunnens. 16m tief, Wasser bei 11,5m. Rohraufbau: 2m Filterrohr (0,5mm Schlitzung) + 1m Vollrohr + 1m Filterrohr; Rest Vollrohr. In das Stück Vollrohr soll die Pumpe. War eine Adhoc-Empfehlung des Brunnenbauers, weil ich mit der Tiefe noch nicht so zufrieden war - was ich immer noch nicht bin.....

Nun denn, nun soll eine Pumpe angeschlossen werden, um später auch eine Bewässerungsanlage für unsere Beete und Hecken anzuschließen. Rasensprenger sollen nicht installiert werden. Die von mir jetzt favorisierte Bewässerungsplanung fordert "konstanter Wasserdruck 3-4 bar; minimum Wasser 2,5 m3/h". Eingebaut werden soll eine Telab-Pumpe. Da kommen die TG3-35 und die TG3-50 in Frage. Beide haben eine Fördermenge von 4,4 m3/Std. Die eine hat 5,0 bar und die andere 7,2 bar. Nun bin ich am überlegen, was es für Vor- und Nachteile gibt und hoffe natürlich, die richtige Wahl zu treffen. Könnt Ihr einem Laien auf die Sprünge helfen? Danke schonmal.

Ich hab auch die Pumpenkennlinien. Wie kann ich denn hier Dateien einfügen bzw. anhängen?
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Moister
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Re: Tiefbrunnenpumpe für Gartenbewässerung

Beitrag von Moister » Mi 20. Nov 2019, 09:12

Hallo Thommi.

Bilder kannst du easy und kostenlos bei Picr uploaden. Hier findest du eine Anleitung.
Thommi hat geschrieben:
Mo 18. Nov 2019, 18:27
2m Filterrohr (0,5mm Schlitzung) + 1m Vollrohr + 1m Filterrohr; Rest Vollrohr. In das Stück Vollrohr soll die Pumpe. War eine Adhoc-Empfehlung des Brunnenbauers, weil ich mit der Tiefe noch nicht so zufrieden war - was ich immer noch nicht bin.....
In den 1m Vollrohr zwischen den Filterrohren soll die Pumpe hängen?
Ist das Rohr unten zu?
Thommi hat geschrieben:
Mo 18. Nov 2019, 18:27
Eingebaut werden soll eine Telab-Pumpe. Da kommen die TG3-35 und die TG3-50 in Frage.
Ich würde mir keine so teure Pumpe zulegen, schon garnicht als Anfänger an einer Bewässerung von der du nur ein theoretisches Anforderungsprofil kennst.
In einer Beschreibung habe ich gelesen dass die Pumpe ohne Anlaufkondensator auskommt weil sie nach dem Stillstand ein "Rüttelmoment" erzeugt und dadurch anläuft. What!?
Die Pumpe hat ziemlich sicher einen eingebauten Kondensator, sollte der kaputt gehen (10€ Teil) kannst du die Pumpe fast wegwerfen. Bei über 500€ kommst du schon in Grundfos Preisregionen und auch da kostet ein Kostenvoranschlag über 80€, da kommt dann noch 2x Versand, Material, Arbeitszeit drauf.
Thommi hat geschrieben:
Mo 18. Nov 2019, 18:27
Nun denn, nun soll eine Pumpe angeschlossen werden, um später auch eine Bewässerungsanlage für unsere Beete und Hecken anzuschließen. Rasensprenger sollen nicht installiert werden. Die von mir jetzt favorisierte Bewässerungsplanung fordert "konstanter Wasserdruck 3-4 bar; minimum Wasser 2,5 m3/h".
Pumpen ohne Druckregelung liefern keinen konstanten Druck sondern der Wasserdruck richtet sich nach "Arbeitsleistung" die sie erbringen muss, deswegen gibts das Leistungsdiagramm.
Die Pumpe muss also die nötige Leistung erbringen können im Bezug auf Druck und Wassermenge. Diese Vorgaben hast du mit 3-4bar und 2,5m³/h schon vorgegeben.
Ich schätze das wird eine gängige Pillepalle 750W Pumpe. Ich schätze 4" (du hast nichts von den Rohrdurchmessern geschrieben aber deine angegebenen Pumpen sind 4").
Sollte deine Bewässerung einen relativ konstanten Druck benötigen stellt du diesen am einfachsten (und betriebssichersten) an einem Magnetventil mit Durchflussregelung (nichts anderes als ein integrierter Absperrhahn) ein. Konstantdruckregler sind eine recht große Fehlerquelle und sind im Hobbybereich kaum nötig. Das ist aber Bewässerung und weniger ein Brunnenthema. Sollte die Bewässerung per Tropfschlauch geschehen sollte dein Brunnenwasser sandfrei sein (ich schreib es nur, weil deine angegebene Pumpe eine relativ hohe Sandverträglichkeit hat - liest sich immer toll aber der Sand landet dann ja irgendwo).
Schöne Grüße.
Roland
"Nur die Harten bohren im Garten!"
:arrow: Meine Brunnenbau-Story.

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Thommi
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Re: Tiefbrunnenpumpe für Gartenbewässerung

Beitrag von Thommi » Sa 23. Nov 2019, 16:08

Hallo Roland,

danke für Deine Rückmeldung. Die PICR-Anleitung werde ich mal ausprobieren.

Ja, die Pumpe soll zwischen den Filterrohren hängen. Dazu habe ich jetzt auch schon von anderen gehört, dass das nicht dumm sein. Das Rohr ist unten zu, ja. Was die Auswahl der Pumpe angeht, habe ich jetzt erstmal darauf hingewiesen, dass ich erstmal die genaue Bewässerungsplanung abwarten und darauf dann die Pumpe auswählen möchte. Die Pumpe soll der Brunnenbauer installieren, weil ich ihn dann sozusagen als Generalunternehmer habe und nicht zwei Menschen, die sich die Schuld hin und her schieben, wenn's am Ende nicht funktioniert.

Bei 4" liegst Du richtig. Das Brunnenrohr hat DN115. Was den Sand angeht, werde ich mit entsprechenden Filtern arbeiten müssen, da wir tatsächlich einen Großteil Tropfbewässerung einplanen. Ich will jetzt aber nochmal etwas tiefer einsteigen und schauen, ob wir den Rasen nicht noch dazu nehmen. Bisher wollten wir das eigentlich nicht.

Viele Grüße
Thommi
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