Wasseraufbereitung Grundwasser

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich

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ronnystritzke
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Wasseraufbereitung Grundwasser

Beitragvon ronnystritzke » Do 16. Mai 2019, 20:24

Hallo, habe nun einen Brunnen erstellen lassen der aus ca 24 Meter Grundwasser fördern soll. Gesamttiefe 29m, 1m Pumpensumpf dann 4 Meter Filterrohr; alles 4". Eine Wasseranalyse habe ich bereits machen lassen, siehe Foto.

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Zur Planung. Ich möchte mit dem Brunnenwasser meine automatische Bewässerung auf einem 2500qm Grundstück betreiben. Derzeit habe ich 5 Stränge, wovon jeder ca. 2500l/h benötigt, einer leider wenn es so kommt 6000l/h. Jeder Kreis soll ca. 30min laufen, je nach Wetterlage...

Da das Wasser zur Braunfärbung des Pflasters neigt muss ich dieses aufbereiten lassen. Dazu habe ich mich informiert, gibt es 2 Verfahren. Einmal das Fermanox Verfahren, wo Sauerstoff angereichertes Wasser dem Brunnen wieder zugeführt wird und somit die Oxidation direkt im Grundwasserbereich passiert. Das andere Verfahren wäre die Überirdische Aufbereitung mit einem Rückspülfilter, wo täglich Rückspülwasser anfällt.
Für beide Verfahren liegen mir Angebote vor. Fermanox ca. 6000€, Rückspülfilter der Firma Kewa ca. 1500€....

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Da Aufgrund der Stoßweisen hohen Abnahme und des vermutlich nicht schnell nachlaufen des Grundwassers möchte ich mit dem Grundwasser meine vorhandene 9000l Betonzisterne füllen. Dieses kann relativ langsam geschehen, in der Zeit wo die Bewässerung nicht läuft.

Gibt es hier Leute, die solche eine Art der Aufbereitung schon gemacht oder selbst verbaut haben und können darüber berichten, was das sinnvollste ist?


Mfg Ronny
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Bohrbrunnen
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Re: Wasseraufbereitung Grundwasser

Beitragvon Bohrbrunnen » Do 16. Mai 2019, 22:20

Die Eisenbelastung vom Grundwasser ist flächendeckend.
Die Aufbereitung teuer.
Du solltest dich an Firmen wenden welche da fachlich kompetent sind.
Andere Möglichkeit wäre alles braun streichen. :mrgreen:
Gruß Manfred
Glück Auf!

Lieber Ratten im Keller als Verwandtschaft im Haus.

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ronnystritzke
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Re: Wasseraufbereitung Grundwasser

Beitragvon ronnystritzke » Fr 17. Mai 2019, 06:00

was soll mir das sagen? Das Kewa nicht kompetent ist? Mein Ortsansässiger Brunnenbohrer wollte das Fermanox Prinzip selbst nachbauen, über ein 1000 Liter Ibc Container und zeitgesteuerter Infiltrierung des Aufbereiteten Wasser... klingt mir aber alles nach Bastellösung...
Das Kewa System scheint preislich ganz vertretbar zu sein...

Mit freundlichen Grüßen

Ronny

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ronnystritzke
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Re: Wasseraufbereitung Grundwasser

Beitragvon ronnystritzke » Fr 17. Mai 2019, 12:44

So heute mal mit der Firma LFS Cleantec telefoniert die mir auch gleich an annehmbares Angebot gemacht haben. Scheinen sehr kompetent zu sein und haben mir alles gut erklärt. Ich denke solch eine Anlage wird es werden. Aufgrund meines Vorhaben und der Wasseranalyse wurde mir dieses System empfohlen:

LFS Cleantec FEB 120


Gibt es keine Erfahrungswerte mit solchen Anlagen? Das einzigste ist das ich nach ca. 7-10 Jahren das Filtermaterial wechseln muss....


Was sagt ihr dazu?

Mfg Ronny
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Eriberto
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Re: Wasseraufbereitung Grundwasser

Beitragvon Eriberto » Fr 17. Mai 2019, 18:39

Hallo Ronny,

zum Angebot: wie kommst Du darauf, dass du nur alle 8-10 Jahre das Filtermaterial wechseln musst? Wenn ich das Datenblatt richtig interpretiere, hat der Filter eine Kapazität von 120 m³ Wasser bei 1mg/l. D.h., in deinem Fall: 0,98mg Eisen/l könntest Du ca. 120.000 Liter Wasser 'enteisen'. Wenn Du pro Tag 1m³ pumpen würdest wäre dein Filter nach 120 Tagen 'durch'. Wie die auf 8-10 Jahre kommen ist mir ein Rätsel. Die Kosten des Filters angenommen (869,- brutto) erhöht sich bereits bei der Anschaffung dein m³-Preis um (869,-€ / 120 m³) 7,24 €/m³. Plus Strom und Sonstiges. Wie sich das rechnen soll, bleibt mir verborgen.
Kurzum: wenn du unbedingt enteisen musst, nimm lieber Leitungswasser. Dürfte günstiger sein...
Gruß
Florian

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ronnystritzke
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Re: Wasseraufbereitung Grundwasser

Beitragvon ronnystritzke » Fr 17. Mai 2019, 21:33

ah ok werde ich den Hersteller mal fragen, die 7-10 Jahre kommen von Ihm. Er kennt aber mein Leistungsumfang. ich brauche für die Beregnung 8m³ am Tag. Wenn es also nicht regnet, muss die Zisterne jeden Tag durch den Brunnen gefüllt werden. rechnen wir mal 7 Monate (april - Oktober ) x 30 Tage = 210 Tage abzüglich pauschal angenommen 60 Tage Regen in dem Zeitraum inkl. nachträglicher feuchter Erde die durch den Sensor gemessen werden sind das 150 Tage bewässern x 8 m³ = 1200m³ Brunnenwasser im Jahr.... natürlich würde sich das nicht rechnen wenn nach 120m³ das Material gewechselt werden soll....

Mfg Ronny

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