Neuer Rammbrunnen im Betonring (Schacht)

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Plunschmeister
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Re: Neuer Rammbrunnen im Betonring (Schacht)

Beitragvon Plunschmeister » So 7. Jun 2015, 21:10

Moin,
Spricht was dagegen, eine 90mm dicke Kiespumpe für DN 115 zu nehmen?

Nein eigentlich nicht.
Bezüglich dem Seil: Es gibt da Seilklemmen, Kauschen etc.
Ich mache einen Palstek :oops: .

Bild
Schubkarrenrad-Seilrolle, PM arbeitet alles auf ;)

Vielleicht kann man ja mal so ein kleines Sammelsorium um die Kiespumpe zusammen stellen.

Die Idee ist nicht schlecht, nur weiß ich nicht, ob jeder seine "Betriebsgeheimnisse" verrät. Du kannst es ja einmal versuchen.
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Re: Neuer Rammbrunnen im Betonring (Schacht)

Beitragvon BurbekPlunscher » Fr 10. Jul 2015, 20:33

Hallo zusammen,

gerade bin ich ziemlich ratlos!

Was ist passiert? In den letzten Wochen habe ich mir alles Material zum Bau einer Kiespumpe zusammen gesammelt und in der Planung war alles super! Alle Enzelteile waren vorhanden, der Kolben aus dem Vollen gedreht, die Kolbenstange aus bestem VA, ebenso das Rohr und alle Einzelteile. Leider ist mir das dämliche Rohr beim fräsen der seitlichen Öffnung aus dem Schraubstock gesprungen und das ganze Rohr ist zerbogen. Also Schrott! Nochmals hatte ich keine Lust mehr, mir die Teile zusammen zu suchen. Also habe ich mir eine 90'er Kiespumpe bei Erdbohrer.de bestellt. Wie gesagt habe ich ein DN115 Brunnenrohr bereits bis zum Grundwasser in 4m versenkt.
Heute habe ich mich das erste Mal mit der Kiespumpe versucht. Das Rohr ist ca 30cm tiefer gekommen. Jedoch hat die Kiespumpe kein Sand nach oben gefördert. Das Rohr ist schlichtweg nur 30cm tiefer in den Sand gedrückt worden. Ich habe Wasser mit dem Gartenschlauch in das Rohr laufen lassen und kurze, lange, schnelle und langsame Hubbewegungen gemacht. Es kommt einfach kein Sand in die Pumpe. Der Sand ist sehr fein und eigentlich kein Kies. Was kann man jetzt tun, damit es weiter geht?
Bringt es etwas mit einem 90mm im Brunnenrohr zu bohren?
Bitte dringend um Hilfe....
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Plunschmeister
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Re: Neuer Rammbrunnen im Betonring (Schacht)

Beitragvon Plunschmeister » Fr 10. Jul 2015, 21:38

Hi Thomas,

ist ja mit dem Eigenbau nicht so schön gelaufen. Wie wolltest du denn die Ausfräsung machen, mit einem Schaftfräser?
Da du die anderen Teile noch hast, würde ich die KP aber dennoch zu Ende bauen, kannst diese ja dann hier anbieten: Abnehmer wird es sicherlich genug geben.

Zum Plunschen:
Ich habe das einmal beim Bohren gehabt, dass der Bohrer beim erreichen der GW-Schicht auf einmal 50cm in die Tiefe ging und dann wieder fest aufsetzte.

Wenn du beim Plunschen kein Sand in die KP gezogen bekommst, dann liegt dieser zu verdichtet vor.
Entweder mit dem Bohrer den Bodengrund auflockern ( wenn vorhanden), ansonsten 2 Flacheisen gegnüberliegend an das Bohrgestänge schrauben/schweißen. Die Flacheisen unten 30 oder 45 Grad abschrägen, so dass ein kleiner Bohrer entsteht.
Dann sollte es auch funktionieren mit dem Plunschen.

Lehm oder Ton verursacht ähnliche Symptome, von daher immer mit dem Bohrgestänge abchecken, um was es handelt.
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Re: Neuer Rammbrunnen im Betonring (Schacht)

Beitragvon BurbekPlunscher » Fr 10. Jul 2015, 22:09

Das Thema ist ja, dass der Sand ca. 50cm hoch im Sumpfrohr steht!
Ich hatte vorher das Rohr nochmals komplett gezogen und mit dem Erdbohrer (150mm) gebohrt.
Hier kam ich mit ein wenig Anstrengung gut durch! Also keine Steine oder ähnliches im Weg.
Ich denke der Sand ist einfach zu sehr verdichtet. Wie schnell verdichtet sich der Sand eigentlich wieder nachdem man diesen vorher aufgewühlt hat?
Besteht hier Aussicht, diesen feinen Sand mit einem Kleineren Erdbohrer nach oben zu bringen?

Gruß
Thomas
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Re: Neuer Rammbrunnen im Betonring (Schacht)

Beitragvon Plunschmeister » Fr 10. Jul 2015, 22:34

Wie schnell verdichtet sich der Sand eigentlich wieder nachdem man diesen vorher aufgewühlt hat?

Geförderter Sand in der Schubkarre hat sich bereits nach einem Tag wieder verdichtet, es stand Wasser drauf.
Besteht hier Aussicht, diesen feinen Sand mit einem Kleineren Erdbohrer nach oben zu bringen?

Wenn Wasser im Bohrloch steht, nein.

Ist die Kiespumpe denn leichtgängig, sprich sinkt der Kolben nach unten?
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Re: Neuer Rammbrunnen im Betonring (Schacht)

Beitragvon BurbekPlunscher » Fr 10. Jul 2015, 22:40

Ja, der Kolben ist leichtgängig.
Nach dem hochziehen der KP aus dem Rohr, ist diese auch noch mit Wasser gefüllt. Daraus schliße ich, dass die Membran unten auch dicht ist.
Kann es sein, dass ich hier zu wenig Vakuum aufbaue?
Wie merke ich, dass ich genügend Fremdwasser zum Plunschen im Rohr habe?

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Re: Neuer Rammbrunnen im Betonring (Schacht)

Beitragvon BurbekPlunscher » Fr 10. Jul 2015, 22:43

...und so richtig viel Wasser steht da unten noch nicht!
Zumindest habe ich mit dem 150'er Bohrer noch einiges raufholen können. Nur das das Loch immer wieder zugefallen ist, wegen dem nassen Sand!
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Re: Neuer Rammbrunnen im Betonring (Schacht)

Beitragvon Bohrbrunnen » Fr 10. Jul 2015, 22:43

Die gekauften Kiespumpen taugen oft nicht viel.
Die Kolben mit Stange sind fest und nicht zum aushängen, zudem sitzen die Kolbengummi meist nicht gescheit.
So braucht man dann viel Zeit um so was zu richten.
Verkaufen wollen alle, aber nur was man geliefert bekommt ist oft nicht das gelbe vom Ei.
Wenn die Büchse zu leicht ist hebt sie sich beim pumpen an und man erreicht nichts.
Du solltest dir ein Fass mit Sand und Wasser richten, dann mit der Kiespumpe im Fass üben.
So kannst du sehen wann und ob sie funktioniert.
Klappt es nicht mit dem Ding zurück zum Händler.
Gruß Manfred
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Re: Neuer Rammbrunnen im Betonring (Schacht)

Beitragvon BurbekPlunscher » Fr 10. Jul 2015, 23:12

Hab mir die KP von Erdbohrer.de gekauft. Das Gewicht beträgt ca. 14kg.
Das Teil ist aus massivem Stahl.
Also daran liegt es glaube ich nicht. Aber vielleicht ist ja wirklich meine fehlende Technik Schuld!?
Ich weiß nur noch nicht, ob ich genug Wasser zum Plunschen im Rohr habe. Mehr würde meinHauswasserhahn auch nicht liefern, da das Wasser dann wohl zu schnell versickert.
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Re: Neuer Rammbrunnen im Betonring (Schacht)

Beitragvon Bohrbrunnen » Sa 11. Jul 2015, 09:25

Wo du das Teil gekauft hast ist für mich nicht wichtig, spielt auch keine Rolle.
Wie schon geschrieben, üben in einer Tonne.
Gruß Manfred
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