Sand im Rammbrunnen

Erstellung nur bis zu einem Grundwasseranfang bis zu 6m möglich
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Plunschmeister
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Re: Sand im Rammbrunnen

Beitragvon Plunschmeister » Sa 26. Aug 2017, 18:20

Das sollte passen. Je mehr Wasser über Filter, desto besser.
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Re: Sand im Rammbrunnen

Beitragvon strassenchecker » Fr 22. Sep 2017, 20:36

so, nachdem ich nun fast 3 Wochen krankheitsbedingt zur Tatenlosigkeit verdonnert war, gings nun endlich wieder weiter.

Ich habe mich nun doch für die 6" Variante entschieden. Bestellt habe ich bei Fontario (darf man den Händler überhaupt nennen?). Dort sind die Glattwandrohre in 1 und 2m Länge erhältlich, das 6" Filterrohr auch mit SW 0,3mm.

Die Rohrtour wie folgt: 0,5m Sumpfrohr, ein 2m Filterrohr mit SW 0,3mm (hat etwas mehr Filterleistung als zwei einzelne Filterrohre), dann 2 x 2m Vollrohr, Rest 4x 1m Vollrohr plus 0,5m Vollrohr, insgesamt 11m. Ich habe die 3 Zweimeterstücke plus das Sumpfrohr zusammengeschraubt und dann in einem Stück versenkt. Mit Hilfe einer Leiter und dem Baum im Hintergrund als Hilfe war dies auch alleine möglich.

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Hier mein Bohrplatz:

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Die 140mm Kiespumpe, die Hozzange und das Dreibein sind Eigenbauten. Oben, von der Folie verdeckt, befindet sich die elektr. Seilwinde.

Gestern gings dann los. Grundwasserstand bei 5,25m. Zun Beginn musste ich durch reichlich Zugabe von Fremdwasser das Plunschen unterstützen. Danach gings dann auch ohne recht zügig voran. Zunächst kam richtig schöner Kies gemischt mit Sand bis etwa 5,80m.

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Danach kam nur noch Sand. Das hat zwar den Vorteil, dass keine anderen Hindernisse kommen, trotzdem bin ich etwas beunruhigt. Ich hab's gestern bis 7,35m geschafft. Also bisher eine mindestens 1,50m dicke Sandschicht ohne irgendeinen Kiesel drin, ja gut vielleicht ein Dutzend aber das war's dann auch.

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Wundert mich nun auch nicht mehr, warum im Rammbrunnen soviel Sand kam und noch kommt. Eigentlich wundert mich, dass ich den Brunnen überhaupt einigermaßen zum Laufen brachte. :o Der ist ziemlich genau in 6.30m Tiefe und nur etwa 1,5m vom jetzigen Bohrbrunnen entfernt. Ich werde nächste Woche erst mal weiterplunschen, aber auf was muss ich mich einstellen? Muss ich tiefer als 11m?

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Re: Sand im Rammbrunnen

Beitragvon Bohrbrunnen » Sa 23. Sep 2017, 10:36

Schaut gut aus.
Wie tief du runter musst liegt am Boden.
Da´kann dir momentan keiner wirklich was zu sagen.
Einfach weiter machen und schauen wie der Boden sich verändert.
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Re: Sand im Rammbrunnen

Beitragvon strassenchecker » Do 5. Okt 2017, 20:12

heute ging's weiter. Eigentlich ein guter Tag, denn ich hab heute die Rohrtour bis auf 10,45m abgetäuft, also gut 3m an einem Tag. Hätte nicht gedacht, dass das Plunschen so schnell gehen kann.

Eigentlich deshalb, weil ich leider nur Sand gefördert habe. Die Sandschicht ist nun schon 4,60m dick. Zur Erinnerung: Grundwasser ab 5,25m, Kies bis ca. 5,85m, danach nur Sand. Für mich stellt sich die Frage wie ich weitermachen soll?

a.) ich könnte noch das Reststück, welches vom Sumpfrohr übrig ist, noch draufschrauben und abtäufen, dann wäre ich bei ca. 10,80m und bei meiner Zielmarke
b.) ich besorge mir weitere Rohrstücke und mache dann noch weiter. Offiziell habe ich die Bohrgenehmigung bis 14m

Was meinen die Profis?

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Re: Sand im Rammbrunnen

Beitragvon Bohrbrunnen » Do 5. Okt 2017, 23:04

Du kannst nur gewinnen.
Gehe bis 14, oder 16 Meter, auch wenn du nach genehmigen lassen musst.
Wenn es für mich wäre ginge ich weiter. So weit das ich genügend Sandfilter einsetzen kann das der Brunnen hält, dauerhaft.
Du bist halt weit weg, sonst könnte ich dir mit Arbeitsrohr aushelfen.
Aufgeben ist für mich keine Option.
Gruß Manfred
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Re: Sand im Rammbrunnen

Beitragvon strassenchecker » Fr 6. Okt 2017, 06:24

Hallo Hans,

sehe ich das richtig, die jetzige Rohrtour dient aller Voraussicht nach als Arbeitsrohr, oder? Danach wird eine neue Rohrtour in 4 oder 4 1/2" mit entsprechend Sandfilter (z.B. von Lotze) abgetäuft und das Arbeitsrohr wieder gezogen?

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Re: Sand im Rammbrunnen

Beitragvon Plunschmeister » Fr 6. Okt 2017, 09:36

strassenchecker hat geschrieben:Hallo Hans,

sehe ich das richtig, die jetzige Rohrtour dient aller Voraussicht nach als Arbeitsrohr, oder? Danach wird eine neue Rohrtour in 4 oder 4 1/2" mit entsprechend Sandfilter (z.B. von Lotze) abgetäuft und das Arbeitsrohr wieder gezogen?
Gruß,
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Wenn sich die Bodenverhältnisse nicht verbessern, ja.
Im Feinsand, wird mehr Filterstrecke benötigt, da der Porenraum ja kleiner ist. Du solltest also so viel an Wassersäule wie möglich gewinnen, sodass - dann eventuell eine 4m bis 5m lange Filterstrecke, mit ausreichender Grundwasserüberdeckung (Tiefbrunnenpumpe) zum Einsatz kommen kann..
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Re: Sand im Rammbrunnen

Beitragvon strassenchecker » Fr 6. Okt 2017, 10:01

hab ich mir gedacht. Nun gut, hilft alles nichts. Ich bestelle nochmal 4m und dann wird man sehen.

Gruß,
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Re: Sand im Rammbrunnen

Beitragvon Bohrbrunnen » Fr 6. Okt 2017, 14:43

strassenchecker hat geschrieben:Hallo Hans,

sehe ich das richtig, die jetzige Rohrtour dient aller Voraussicht nach als Arbeitsrohr, oder? Danach wird eine neue Rohrtour in 4 oder 4 1/2" mit entsprechend Sandfilter (z.B. von Lotze) abgetäuft und das Arbeitsrohr wieder gezogen?

Gruß,
Achim



Achim, wen meinst du denn mit dem Namen?
Kann nicht feststellen das du mit einem Hans hier geschrieben hast.
Im Team gibt es auch keinen der hier als solcher bekannt wäre.
Gruß Manfred
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Re: Sand im Rammbrunnen

Beitragvon strassenchecker » Fr 6. Okt 2017, 15:02

ein Fehler meinerseits, es hätte Manfred heißen sollen.

Gruß,
Achim

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