Fragen zum Rammbrunnenbau

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triumph
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Re: Fragen zum Rammbrunnenbau

Beitragvon triumph » So 16. Jul 2017, 12:20

Seit Freitag lasse ich immer 30-60 Minuten pumpen. Bis jetzt ohne Störung. Vorhin haben wir das ganze wieder kompletiert (Pumpenstock und Schwegel wieder dazwischen). Die Schwengel funktiert jetzt auch wobei ich finde das es relativ wenig Wasser ist was da rauskommt.

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https://www.youtube.com/watch?v=Y24C9gtSe4w
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Bohrbrunnen
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Re: Fragen zum Rammbrunnenbau

Beitragvon Bohrbrunnen » So 16. Jul 2017, 18:09

E ist halt eine 75er Schwengelpumpe, und noch neu, da muss sich erst mal alles einpumpen. :mrgreen:
2 Dinge solltest du aus meiner Sicht noch ändern.
Das RV unter der Schwengelpumpe austauschen gegen eins mit Schrägsitz. ( http://www.lotze-wassertechnik.de/html/ ... 01890.html )
Du musst für den Winter das Wasser fallen lassen damit dir nicht alles einfriert und die Leitungen platzen.
Dein RV hat keine Ablassmöglichkeit für oben und unten.
Den Saugschlauch vom Brunnen zur Pumpe solltest du gegen einen Panzerschlauch tauschen. ( http://www.lotze-wassertechnik.de/html/de/content.html )
Der ist dann dicht. Den, welchen du verbaut hast ist problematisch, der wird nicht so dicht an den Verschraubungen und zudem kann er dir platzen weil es kein Druckschlauch ist.
Gruß Manfred
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triumph
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Re: Fragen zum Rammbrunnenbau

Beitragvon triumph » Mo 17. Jul 2017, 12:42

Der Panzerschlauch ist eine sehr gute Idee. Das macht es zum Winter einfacher die E-Pumpe zu lösen.
Wenn ich dann das RV gegen eins mit Schrägsitz tausche kann dann die Schwengel im Winter sitzen bleiben? Würde es nicht reichen die beiden Schrauben unten an der Schwengel zu lösen und den Behälter zu leeren?

Irgendwo im Brunnenstock habe ich auch noch ein Vakuum Leck, ab dem RV für die Pumpe liegt es nicht, da ist alles dicht das Wasser bleibt im Schlauch. Im Schwengel-Pumpengehäuse befindet sich auch Wasser. Also zwischen oberkante Muffe und den RV.
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Bohrbrunnen
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Re: Fragen zum Rammbrunnenbau

Beitragvon Bohrbrunnen » Mo 17. Jul 2017, 12:56

Das RV im Herbst aufdrehen und den Teller entnehmen, ohne Teller wieder zusammensetzen.
Müllsack über die Schwengelpumpe und verschnüren.
Brunnen ist wintertauglich.
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Plunschmeister
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Re: Fragen zum Rammbrunnenbau

Beitragvon Plunschmeister » Mo 17. Jul 2017, 13:21

Der Blindstopfen, im 1Zoll Kreuzstück, soll wohl die Entlüftung sein :lol: .
Dieser könnte auch das 'Leck' sein.
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Re: Fragen zum Rammbrunnenbau

Beitragvon triumph » Sa 22. Jul 2017, 20:03

Nachdem mir das Wetter ein wenig in die Quere kam ist mittlerweile die Fläche betoniert, PE Rohr, und Stromkabel in der Erde, alle Verschraubungen neu eingedichtet, Flexrohr und neues Rv montiert.
Allerdings geht die Wassersäule immer noch zurück wenn die Pumpe steht. Das heisst die E-Pumpe muss erst die Luft wieder aus dem Rohr ziehen. das geht aber recht schnell (1-2Minuten).

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Re: Fragen zum Rammbrunnenbau

Beitragvon Plunschmeister » Sa 22. Jul 2017, 21:21

Hallo,
wenn die Wassersäule immer noch abfällt, dann sind Gewindeverbindungen nicht dicht. Es schaut so aus, als ob sich das Dichtungsmaterial aus dem Gewinde herausdreht. Du musst ja immer gegen die Aufdrehrichtung einhanfen, so dass - wenn du eine Muffe auf das Gewinde drehst, sich das Dichtungsmaterial mit Drehrichtung der Muffe auf das Außengewinde festzieht.

Einhanfen:
viewtopic.php?f=8&t=29

Anbei bemerkt:
Das Kreuzstück und somit auch der Blindstopfen, sind bei der jetzigen Konfiguration überflüssig. Hier kann man nunmehr einfach ein T-Stück setzen und hat eine Fehlerquelle - den Blindstopfen weniger.
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Re: Fragen zum Rammbrunnenbau

Beitragvon triumph » Sa 22. Jul 2017, 22:00

Das da Hanf zu sehen ist liegt daran das ich großzügig war beim eindichten. Alles ist bis Anschlag eingedreht. Als ich heute die Schwegel abgeschraubt hatte stand oberhalb des RV alles voll Wasser, nachher ist die Schwengel wieder befüllt worden. Jetzt eben war sie aber leer, zumindest hört sich das so an. Muss die Entleerungschraucbe am RV auch eingedichtet werden?
Das einhanfen immer im Uhrzeigersinn, also rechstrum, vorher mit Sägeblatt aufrauhen. Fermit naher auch drauf.
Es kommt ja immer noch ein wenig Luft beim Pumpen mit, kann es sein das es "von unten" die Luft rein kommt?
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Re: Fragen zum Rammbrunnenbau

Beitragvon Plunschmeister » Sa 22. Jul 2017, 22:44

Wenn an der Entleerung keine Dichtung vorhanden ist, sollte man eindichten.
Ansonsten besteht ja auch die Möglichkeit, dass die Gummidichtung vom Flansch der Schwengelpumpe undicht ist, eventuell einmal die Schrauben nachziehen oder den richtigen Sitz dieser kontrollieren.

Die E-Pumpe besitzt ja nun 2 RV's.
Luft während der Wasserförderung kann ja immer mehrere Ursachen haben.
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Re: Fragen zum Rammbrunnenbau

Beitragvon triumph » Mo 24. Jul 2017, 09:05

Nachdem das PE Rohr auch vollständig angeschlossen ist konnte ich auch vernüftig die Druckseite drosseln. Im Moment werden ca 250/300l/h gefördert und das störungsfrei über 2 Std (Behälter wieder voll). Zumindest kommt druckseitig keine Luft raus, Saugseite kann ich nicht mehr sehen da der Panzerschlauch verbaut ist. Die Schwengel funktioniert auch, sofern die E-Pumpe aus ist. Allerdings ist immer noch der Effekt das keine Wassersäule da ist wenn die E-Pumpe gestartet wird. Die braucht dann 1-2Minuten.
Die Verschaubungen bei der Schwengel waren bei der Demontage dicht da über dem RV und auch im Pumpengehäuse Wasser stand.
Im Grunde kann ich mit den 1-2Minuten leben da es ja nur zum befüllen der Behälter dient.

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