Projekt Bohrbrunnen 12-14m

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich

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Coachi
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Re: Projekt Bohrbrunnen 12-14m

Beitragvon Coachi » Mo 22. Okt 2018, 19:13

So hab das WE über auch wieder was gemacht. Das Fass ist verbuddelt, der Brunnen an die Wassersteckdosen + Sprenklersystem angeschlossen. So siehts von aussen aus
Bild

Drumherum wird noch bisschen angepflanzt so dass der Deckel hoffentlich gar nicht mehr groß auffällt

Und so innen
Bild

Bin sehr zufrieden damit bis jetzt. Rein kann ich da halt nicht, bzw mein A. passt da nicht rein wie Moister so schön sagt :-) aber ich hoffe auch das ich das nicht wirklich muss!

Mit dem testen des Brunnens hab ich vor ner Woche aufgehört, da waren es gut 700 Liter pro Std. 1,2 m3 wären wünschenswert. Vielleicht mach ich noch paar Tests dieses Jahr, ansonsten nächstes Jahr wenn wieder Wasser benötigt wird. Für mich war es jetzt wichtig dass das Loch verschlossen wird, die Anbindungen dicht sind und ich alles winterfest machen kann

aze2000
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Re: Projekt Bohrbrunnen 12-14m

Beitragvon aze2000 » Do 25. Okt 2018, 09:42

saubere Arbeit. Welchen Druckschalter verwendest du?

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Re: Projekt Bohrbrunnen 12-14m

Beitragvon Coachi » Do 25. Okt 2018, 18:42

Danke, passt soweit :-)
Ich hab den Brio Tank

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Re: Projekt Bohrbrunnen 12-14m

Beitragvon Coachi » So 28. Okt 2018, 17:11

Halli hallo :-)

Nachdem mein Brunnenbauprojekt nun abgeschlossen ist wollte ich mich hier bei allen Beteiligten die mich hier so tatkräfitg unterstützt haben herzlich bedanken! Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen, ich hab zu jeder Tages oder Nachtzeit Unterstützung bekommen, das ist nicht selbstverständlich :D

Hier nochmal ne kleine Zusammenfassung:

- bohren bis 9 Meter in feinem Sand in paar Std. bzw in nicht mal nem ganzen Tag zusammengerechnet
- dann ca 50 cm Lehmschicht, war ne Katastrophe und hat mich 2 Wochen gekostet (damals hatte ich noch Urlaub)
- endlich durch gings mit bohren weiter was ganz gut verlief bis ca 11,50m bis Wasseranfang
- auf plunschen umgestellt, ging sehr schlecht weil die Pumpe sehr wenig förderte
- abwechselnd bohren und wieder plunschen war dann die Lösung
- Rohr ging aber trotz hoher Auflast nicht nach unten weil der Sand sehr hart gelagert war
- Das Arbeitsrohr wurde insgesamt zweimal gezogen und mit großem Bohrer gebohrt so das sich das Rohr abteufen lies
- Lösung war ne Schneidkrone ans Arbeitsrohr so das ich das dann in den Boden reindrehen/schneiden konnte, hätt ich im Nachhinein viel früher machen sollen weil es Wochen an Arbeit erspart hätte, leider bin ich erst sehr spät auf diese Methode gekommen
- Endteufe sind 15,65m und leider nur 4m Wassersäule weil eine absperrende Tonschicht gekommen ist, das war allerdings vorher schon sehr wahrscheinlich und ich durfte da nicht durch (Vorgabe WWA)
- Rohrtour ist 4 Zoll mit 3 Stück Lotze Feinsandfilter und die Pumpe hängt zwischen den Feinsandfiltern in nem normalen Brunnenrohr
- Ergiebigkeit ist noch nicht vollständig ausgetestet, letzter Stand waren 700 Liter pro Std, werde das nächstes Jahr weiter austesten bzw den Brunnen weiter anlernen, will den Wasserentzug nicht zu schnell hochfahren

Kassensturz hab ich heute gemacht, Materialkosten sind ca 1150€, z.B. Rohrtour, Pumpe, Druckschalter..., leider hatte ich bisschen über 1300€ Werkzeugkosten z.B. Bohrer, Arbeitsrohr, Plunscher und viele kleine Dinge. Die Zahlen sind nicht geschönt und entsprechen der Realität
Evtl werde ich die Werkzeuge wieder verkaufen damit das ganze nicht so teuer wird.
Hab jetzt aber keine Kosten was so ein Brunnen von ner Firma gebohrt kosten würde und das nächste ist das man bei mir nicht mehr wirklich aufs Grundstück kommt mit Maschinen und dergleichen

Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung, ihr seid super !!! :D
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Re: Projekt Bohrbrunnen 12-14m

Beitragvon Bohrbrunnen » So 28. Okt 2018, 18:25

Nun dann darf ich dir mal zu deinem eigenen und selbst erstellten Brunnen gratulieren. :D
Danke für dein Lob an das Forum.
Das ist selten das sich jemand die Mühe macht hier ein Lob zu hinterlassen. Meist kommt überhaupt nichts, oder wir bekommen noch böse und beleidigende Nachtichten/ PN/ Mails.
Die Kosten für dein Werkzeug sind realistisch. Hin und wieder sind die Kosten noch um einiges höher.
Wünsche dir das dein Brunnen immer Wasser liefert.
Lass dich hier mal sehen, vielleicht kannst du ja auch neuen User helfen, oder deine Werkzeuge bei uns anbieten.
Nur jetzt wird es ruhig hier, dem Wetter wegen. Ab dem Frühjahr ist die Nachfrage größer.
Gruß Manfred
Glück Auf!

Lieber Ratten im Keller als Verwandtschaft im Haus.

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Re: Projekt Bohrbrunnen 12-14m

Beitragvon Coachi » So 28. Okt 2018, 20:20

Ich finds eig als selbstverständlich Manfred!
Ihr macht das ja nicht beruflich und es ist eure private Zeit die ihr hier für andere investiert! Das muss erwähnt werden

Danke, ich hoffe auch das ich lange Freude dran habe...

Und ja ich schau bestimmt vorbei, hab nach wie vor Interesse was den Brunnenbau betrifft. :-)
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Re: Projekt Bohrbrunnen 12-14m

Beitragvon bypsa » Fr 15. Feb 2019, 09:59

Plunschmeister hat geschrieben:Die Schenkel der Flacheisen sind unten nicht miteinander verbunden, dadurch wirkt das Ganze wie eine Feder. Im Brunnenrohr werden diese Bügel zusammengedrückt unter der Rohrtour dehnen sie sich wieder aus.
Eine andere Variante ist der Flügelbohrer, hier haben die Schneiden Scharniere. Rechtsdrehung, die Scharniere klappen aus, Linksdrehung die Scharniere fahren ein und der Bohrer kann gehoben werden.

Hallo PM,
leider hast du kein Bild von dem Aufbohrer eingestellt.
Eins von dem Flügelbohrer würde ich mir auch wünschen, hast du da welche für uns?
Den Aufbohrer stelle ich mir folgendermaßen vor:
Bild
Ist das so in etwa richtig?
Evtl. die Enden des Flacheisens etwas abrunden/anschrägen, damit sie sich beim herablassen nicht im Rohr verkanten...


Und den Flügelbohrer so:
Bild
Danke
geplantes Vorhaben: Bohrbrunnen in der Garage, Deckenhöhe 2,20m, Grundwasserspiegel ca 9m u GOK, Bohrer 180mm, 6" DN150 TNA Glattwandrohr, aktuell 8,3m im Stein mit 200er Bohrkrone
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Re: Projekt Bohrbrunnen 12-14m

Beitragvon Plunschmeister » Fr 15. Feb 2019, 16:35

„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
* 2712193509122015*
Gruß PM

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Re: Projekt Bohrbrunnen 12-14m

Beitragvon Coachi » Sa 16. Feb 2019, 12:59

Den Flügelbohrer hatte ich damals getestet, hab ihn genauso gebaut wie du ihn hier gezeichnet hast. Leider konnte ich ihn
zwar ins Loch hinunter lassen aber nicht drehen. Man hat gespührt das er ausklappt aber der Widerstand war zu gross. Evtl
war er auch zu breit für mein Loch, ich könnt mir vorstellen wenn er nur minimal größer ist als das Bohrloch könnte es gehen

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Re: Projekt Bohrbrunnen 12-14m

Beitragvon Coachi » Do 20. Jun 2019, 19:32

Hallo Leute :-)

einmal kurz zu meinem Brunnen, ich bin sehr zufrieden damit und er macht genau was er soll. Hatte bis jetzt immer Wasser und auch keine Probleme bisher :-)

Und zum zweiten hätte ich eine Frage, mich beschäftigt meine Tiefbrunnenpumpe momentan etwas.

Diese ist ja nicht ganz optimal für meinen Brunnen da sie 5,1 m3 fördert was viel zu viel ist, ich brauche ca 720 L/h, dazu ist der Stromverbrauch zu hoch mit 800 Watt, bzw ich hab halt gesehen das es Pumpen gibt die die Hälfte ungefähr brauchen. Und zum dritten hab ich kürzlich in nem Thread hier gelesen wie so ne Pumpe aussieht wenn sie verockt, das würde mich noch nicht stören aber ich hab ne 4 Zoll Pumpe in nem 4 Zoll Brunnen und jetzt bisschen Angst wenn das bei mir auch passiert das ich sie irgendwann nicht mehr gezogen bekomme weil sie nicht gerade viel Luft hat zur Seite

Jetzt hab ich mal bisschen gegoogelt und heute auch mit Agora-Tec telefoniert ob es eine Pumpe gibt die optimaler bei mir passen würde.

Die einzige die annähernd passen würde wäre die hier
https://www.agora-tec.de/shop/Brunnenpu ... :2220.html

Die Fördermenge wird mit 3000L/h angegeben und 5,5 Bar. Da ich 20 Meter Höhe zu überwinden habe wären wir noch bei ca 3,5 Bar, Fördermenge weiss ich nicht wie man das rechnet aber ich denke das die Pumpe immer noch überdimensioniert ist von der Fördermenge her.

Meine alte Pumpe schafft 5,6 Bar und bei den 20 Metern Höhe die sie zu überwinden hat kommt noch ordentlich Druck an. Gemessen hab ich ihn nicht aber es ist definitiv mehr wie aus der normalen Wasserleitung. Vom Druck her würde die neue Pumpe schon passen denke ich, Stromverbrauch ist auch nur die Hälfte so grob, aber sie ist halt immer noch zu groß von der Fördermenge her UND meine alte Pumpe saugt von unten an, die neue von der Mitte und der Motor sitzt drunter. Meine Rohrtour ist von unten 1 Meter Filter, 1 Meter Vollrohr (Sitz der Pumpe) und 2 Meter Filter.
Bei der Messung beim Bau des Brunnens ist die Wassersäule knapp 2 Meter gefallen, wie es jetzt ist weiss ich aktuell nicht.
Ich gehe aber davon aus das Wasser schon auch von unten nachströmt was für die Kühlung des Motors der neuen Pumpe wichtig ist. Von der Höhe her würde ich sie so setzen das die Ansaugung im unteren Drittel des Vollrohres ist, der Motor würde dann im Filter sitzen.

Würde das so gehen wie ich mir das vorstelle oder habe ich grobe Fehler drinnen?

Evtl könnt ihr mir noch andere 3 Zoll Pumpen empfehlen die passen würden bei mir, ich brauch halt nur nen knappen m3 Wasser, Ansaugung von unten wär von Vorteil und der Stromverbrauch sollte nicht zu hoch sein. Der Markt an so kleinen Pumpen ist nicht besonders groß hab ich das Gefühl :-)


Viele Grüße

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