Bohrbrunnen im Sand

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich

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Re: Bohrbrunnen im Sand

Beitragvon ponG » Do 23. Aug 2018, 09:42

Ok, nachvollziehbar...

Ich hatte nur immer den O-Ton aus den Anpump-Themen im Hinterkopf: "Druckseite drosseln ist böse für die Pumpe"...

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Re: Bohrbrunnen im Sand

Beitragvon ponG » Fr 24. Aug 2018, 11:25

Ich hab grad nen Knoten im Kopf. Müsste ich unten noch ein weiteres RV installieren, wenn ich einen mechanischen Druckschalter und einen Druckbehälter verwenden würde? Noch ein RV zwischen dem Abzweig zur Enteisenung und dem Druckschalter? Ansonsten würde sich der Druckbehälter ja über die Enteisenung entleeren. Oder beinhaltet der Druckschalter auch gleichzeitig ein RV?

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Re: Bohrbrunnen im Sand

Beitragvon Plunschmeister » Fr 24. Aug 2018, 12:12

Ich wüsste im Moment nicht, wie die Anlage nach deiner Skizze funktionieren soll.
Der mechan. DS schaltet die Pumpe in Verbindung mit dem DB, wobei der DB ja einen Vordruck haben muss. Der DB ist ein geschlossenes System!
Da funktioniert der Überlauf in deiner Zeichnung nicht und der Injektor hat freien Einlauf?
Welchen Druck hält ein IBC aus?
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Re: Bohrbrunnen im Sand

Beitragvon ponG » Fr 24. Aug 2018, 12:29

Der IBC soll nicht unter Druck stehen. Da "plätschert" das Wasser einfach nur parallel rein und läuft allein durch die Schwerkraft wieder raus.

Die Zeichnung war meine Variante mit elektronischem DS ohne Druckbehälter. Gedankengang: RV hält die Wassersäule bis zur Pumpe stabil. Sobald ein Verbraucher hinter dem DS (Pfeil links) aufgedreht wird, schaltet der DS ein und parallel zu den Verbrauchern läuft ein Teil des Wassers in den IBC (einstellbar per Kugelhahn). Wenn der DS abschaltet, weil die Verbraucher hinter dem DS wieder geschlossen werden, stoppt der Zulauf in den IBC und das NO-Ventil öffnet. Das mit Sauerstoff angereicherte Wasser kann zurück is Brunnenrohr fließen.

Meine Alternatividee wäre, den Abzweig hinter den DS zu hängen und zeitgesteuert (z.B. Abends) dann eine bestimmte Menge Wasser in den IBC laufen zu lassen und dann wieder zurück. Dann eben statt dem Kugelhahn ein NC Magnetventil und das NO-Ventil fällt weg. Dort dann ggf. den Auslaufhahn des IBC verwenden, um die Rückflussgeschwindigkeit zu begrenzen.
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Re: Bohrbrunnen im Sand

Beitragvon Plunschmeister » Fr 24. Aug 2018, 13:21

Der mech. DS besitzt kein kein eigenes RV.
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Re: Bohrbrunnen im Sand

Beitragvon ponG » Fr 24. Aug 2018, 13:40

Der elektronische aber schon? Das hatte ich zumindest bisher so verstanden, will mich aber nochmal kurz rückversichern.

Also müsste ich bei Nutzung eines mechanischen DS dann meinen Abzweig zur Enteisenung mit zwei RV "einrahmen", damit mein Gedanke funktioniert. Korrekt?

Oder gibts eine andere Variante, die einfach umzusetzen wäre und wenig Steuerung bedarf?

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Re: Bohrbrunnen im Sand

Beitragvon Plunschmeister » Fr 24. Aug 2018, 14:26

Der elektronische DS besitzt ein RV.
Ich hätte das ganze System als einfache Bypass-Regelung aufgebaut.
In die Steigleitung oberhalb vom Brunnenkopf wird ein T-Stück gesetzt. Von hier aus verläuft eine Verbindung zu den Verbrauchern. Die andere Verbindung zurück in den Brunnen. In die Verbindungsleitung Brunnen, wird ein Kugelhahn gesetzt, um die Wassermenge zu regulieren. Hinter dem Kugelhahn in der Leitung befindet sich der Injektor. Als Injektor dient ein kleines RV. Durch den regulierten Wasserstrom in den Brunnen öffnet das RV und saugt Luft ein.

Kennst du noch die alten Wasserhähne, die als 'Perlator' oben ein kleines RV eingebaut hatten?
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Re: Bohrbrunnen im Sand

Beitragvon ponG » Fr 24. Aug 2018, 14:38

So wie ich das Prinzip verstanden habe würde eine Rückführung während der Entnahme aber zur Folge haben, dass das rückgeführte Sauerstoffreiche Wasser ja direkt wieder abgepumpt würde und keine Zeit hätte, sich im umliegenden Erdreich auszubreiten. Daher die Pufferung...
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Re: Bohrbrunnen im Sand

Beitragvon Plunschmeister » Fr 24. Aug 2018, 14:54

Ja gut, man kann dort im Moment nicht lesen.
Man könnte das Wasser auch anfangs im Kreis pumpen, bis eine Enteisenung bzw. Pufferung eintritt.
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Re: Bohrbrunnen im Sand

Beitragvon ponG » Mo 27. Aug 2018, 20:30

Bin jetzt bei guten 12m angelangt, meine Pröbchen trocknen noch.

Generell habe ich jetzt die Situation, dass ich auf einer Strecke von etwa 1,5m gröberen Sand habe als beim Rest der Bohrung darüber und darunter. Macht es einen Unterschied, ob dieser gröbere, mutmaßlich besser Wasser führende Abschnitt oben, unten oder mittig der Filterstrecke sitzt? Ich habe bei der momentanen Arbeitsbohrung in der Hinsicht noch alle Möglichkeiten. Selbst wenn ich die höchste Variante wählen würde, hätte ich immer noch 4m Wasser über dem Filter.

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