Frage zur Bohrtiefe

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich

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6abs5
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Re: Frage zur Bohrtiefe

Beitragvon 6abs5 » Sa 16. Jun 2018, 12:12

Bin jetzt 1/2m tiefer gekommen. Das ganze System Kiespumpe erscheint mir nicht das Optimum zu sein. Bilder von der Pumpe kann ich gerne liefern. Das ist aber die Pumpe vom „Erdbohrer“ 108mm. Das ganze geht nur unter wirklich größter Kraftanstrengung tiefer.

Jetzt mal ne Frage:
Die Kiespumpe scheint arge Probleme mit dem Boden zu haben. Was ist denn wenn ich mir einen Bohrer besorge der fast bündig mit dem Rohrinnendurchmesser ist und ich im Rohr bohre. Wenn ich dann den Bohrer ziehen will rutscht mir das Material evtl vom Bohrer, ok, aber das Rohr muss doch dann trotzdem ordentlich absacken, oder? Um das Material hochzukriegen kann ja dann wieder die Kiespumpe her.

Ist da ein Denkfehler? Erfahrungen jemand damit? Gefahr besteht das das Rohr evtl auf den Bohrer gelangt, aber da muss man vielleicht nicht immer ganz so tief bohren.

Danke für Eure Antworten.

„Muskel“ Manfred :D
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Eriberto
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Re: Frage zur Bohrtiefe

Beitragvon Eriberto » Sa 16. Jun 2018, 12:29

Hallo Manfred,
ich verweise mal auf PMs letzte Frage nach Bildern!

Ich hatte seinerzeit mit meiner ersten, selbstgebauten Kiespumpe ab einer gewissen Tiefe massive Probleme.
Bild
Links das neue, rechts das alte Modell. Davor ein paar Steinchen. Gut zu erkennen - denke ich - dass das nicht passen konnte. Deine Kiespumpe mag größer vom freien Durchgang sein, die Frage ist aber, ob genug Sog entsteht.
Insofern mach doch bitte mal ein Foto / mehrere Fotos der Kiespumpe und insbesondere des Kolbens.

Zum entsprechenden Beitrag.

Für den Fall, dass Du dir eine neue Kiespumpe bauen möchtest ;) ... Ggf. könnte man die alte als Basis nehmen...
Gruß
Florian
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Bohrbrunnen
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Re: Frage zur Bohrtiefe

Beitragvon Bohrbrunnen » Sa 16. Jun 2018, 13:59

6abs5 hat geschrieben:Bin jetzt 1/2m tiefer gekommen. Das ganze System Kiespumpe erscheint mir nicht das Optimum zu sein. Bilder von der Pumpe kann ich gerne liefern. Das ist aber die Pumpe vom „Erdbohrer“ 108mm. Das ganze geht nur unter wirklich größter Kraftanstrengung tiefer.

Jetzt mal ne Frage:
Die Kiespumpe scheint arge Probleme mit dem Boden zu haben. Was ist denn wenn ich mir einen Bohrer besorge der fast bündig mit dem Rohrinnendurchmesser ist und ich im Rohr bohre. Wenn ich dann den Bohrer ziehen will rutscht mir das Material evtl vom Bohrer, ok, aber das Rohr muss doch dann trotzdem ordentlich absacken, oder? Um das Material hochzukriegen kann ja dann wieder die Kiespumpe her.

Ist da ein Denkfehler? Erfahrungen jemand damit? Gefahr besteht das das Rohr evtl auf den Bohrer gelangt, aber da muss man vielleicht nicht immer ganz so tief bohren.

Danke für Eure Antworten.

„Muskel“ Manfred :D


Nun was habe ich denn schon geschrieben? Im Rohr bohren mit Bohrer und Aufkantung und noch einiges mehr.
Die Kiespumpen im sogenannten Fachhandel taugen beim Hund im Popo nix.
Die Rohre sind zu leicht, der Kolben ist auch zu leicht, die Kolbenstange ist nicht auszuhängen, sodass man mit dem langen Teil wurschteln muss um ein paar Körner zu entfernen.
Wir haben so viele Beiträge hier im Forum wo Kiespumpen zu sehen sind. Denke das wir die größte Sammlung an Modellen hier haben, welche funktionieren. Auch hier mal viewtopic.php?f=12&t=426
Brunnen selbst erstellen ist eine Herausforderung, da kann man sich nicht auf das verlassen was einem angedreht wird.
Suchen und Informieren, es geht um eigene Belange.
Wo ist das Problem unter Bohrbrunnen hier die Beiträge zu durchsuchen, nach Bilder und Informationen.
Gruß Manfred
Glück Auf!

Lieber Ratten im Keller als Verwandtschaft im Haus.

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Re: Frage zur Bohrtiefe

Beitragvon 6abs5 » Sa 16. Jun 2018, 19:12

@Eriberto:
Danke für die Info. Eine neue Kiespumpe werde ich mir leider nicht bauen können. Ich könnte aber an meiner Pumpe die vorhandenen Gummidichtungen mal gegen größere austauschen. Mir scheint der Kolben rutscht da viel zu fluffig durch. Weiß gar nicht ob das reicht um einen richtigen Sog zu erzeugen. Bilder reiche ich natürlich nach, geht nur erst am Montag wieder.

@Bohrbrunnen:
Ich lese viel, die Antworten passen nur nicht auf meine Fragen.

Manfred

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Re: Frage zur Bohrtiefe

Beitragvon 6abs5 » Di 19. Jun 2018, 19:49

So ist der aktuelle Stand:

Bild

Mit der Kiespumpe ging es dann doch weiter. Der „Trick“ war, zuerst mit dem Gestänge den Boden aufzulockern. Klappte mal mehr mal weniger.

Jetzt bin ich auf eine Lehmschicht gestoßen, und die ist ziemlich hart. Mal sehen wie ich da durch komme :?

Grüße
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Re: Frage zur Bohrtiefe

Beitragvon XBuschman » Mi 20. Jun 2018, 08:53

Musste auch durch eine Lehmschicht durch, allerdings noch vor dem Grundwasser. Am besten bin ich voran gekommen, in dem ich nur eine halbe Umdrehung gemacht habe und dann den Bohrer kurz angehoben habe. Dadurch reißt das Stück Lehm schon mal ab. Dann eine weitere halbe Umdrehung, usw. bis der Bohrer "voll" ist. Hatte den Vorteil, dass sich der Bohrer nicht festgräbt man aber trotzdem recht viel pro Bohrvorgang hoch bekommt.
Bohrbrunnen in OWL: in Arbeit (Bohrung abgeschlossen)
Grundwasser (aktuell): 2,5 m
Brunnentiefe: 9,25 m
Brunnenrohr: DN115
Rohrtour: 0,5m Sumpfrohr, 2m Filterrohr 0,3mm, Rest Vollrohr
Ergiebigkeit: 3600L/h bei einer Grundwasserabsenkung um 35cm

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Re: Frage zur Bohrtiefe

Beitragvon 6abs5 » Fr 22. Jun 2018, 22:43

Hallo Buschmann,

danke für den Hinweis, genau so hab ich es gemacht.

Nach der kurzen Lehmschicht bin ich jetzt auf sowas graues, noch festeres gestoßen. Was ist das? Ist verdammt hart, am Anfang ging es, aber jetzt: 1/4 Umdrehung und den Bohrer kriegt niemand mehr gehoben :shock:

Bild

Bild

Ich hab einen halben 20L Eimer von diesem Zeug hochgeholt, das Rohr ging leider nicht tiefer.

Kann man sagen wie dick so eine Schicht ist? Ich hab einen 90er Bohrer und mein Rohr ist innen ca 120mm. Ist das jetzt sehr kontraproduktiv, sprich ist es ratsam sich noch einen größeren Bohrer zu holen?

Schöne Grüße,
Manfred

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Re: Frage zur Bohrtiefe

Beitragvon 6abs5 » Fr 22. Jun 2018, 22:49

Ach so, noch eine prinzipielle Frage:

Diese Lehm+das graue Material Schicht sind ziemlich fest und aus meiner Sicht wasserundurchlässig. Jetzt arbeite ich grade daran meine 2m Filterstrecke unter diese Schicht zu bekommen. Macht das überhaupt Sinn? Ist davon auszugehen das wenn Grundwasser vorliegt auch in jeder weiteren Tiefe Grundwasser vorliegt?

Danke.
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Re: Frage zur Bohrtiefe

Beitragvon Bohrbrunnen » Fr 22. Jun 2018, 23:32

Was sich unter deinen Füßen verbirgt weiß nur der, welcher nachschaut. :mrgreen:
Die Antwort auf deine Frage wirst du dir selbst erarbeiten müssen.
Gruß Manfred
Glück Auf!

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Re: Frage zur Bohrtiefe

Beitragvon 6abs5 » Sa 23. Jun 2018, 08:48

Du hast regelmäßig mit weitem Abstand die besten Tipps :mrgreen:

Wenn ich das hier richtig lese, dann war es das mit meinem Brunnen.. :cry: :shock: :?

http://www.wasser.de/aktuell/forum/inde ... 0000002648

Gruß
Manfred

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