Bohrbrunnen - komme nicht vorwärts

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich

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Torsten Jacobi
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Re: Bohrbrunnen - komme nicht vorwärts

Beitragvon Torsten Jacobi » Di 29. Aug 2017, 16:37

Okay. Danke
Welches Schutzrohr/Bohrrohr eignet sich dafür?
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Plunschmeister
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Re: Bohrbrunnen - komme nicht vorwärts

Beitragvon Plunschmeister » Di 29. Aug 2017, 18:06

Torsten Jacobi hat geschrieben:Okay. Danke
Welches Schutzrohr/Bohrrohr eignet sich dafür?

5 " Brunnenvollwandrohr, hier speziell, Glattwandrohr (TNA-Gewinde).
KG-Rohr oder auch Kabelschutzrohr sind nicht geeignet!

http://www.fontario.de/epages/78206167. ... cts/18-001
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Torsten Jacobi
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Re: Bohrbrunnen - komme nicht vorwärts

Beitragvon Torsten Jacobi » Mi 30. Aug 2017, 11:35

Wird denn das Schutzrohr genauso tief vorgetrieben wie das spätere innere Filterrohr?
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Bohrbrunnen
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Re: Bohrbrunnen - komme nicht vorwärts

Beitragvon Bohrbrunnen » Mi 30. Aug 2017, 13:21

Torsten Jacobi hat geschrieben:Wird denn das Schutzrohr genauso tief vorgetrieben wie das spätere innere Filterrohr?


Wenn man mit Schutz - , oder Arbeitsrohren ans Werk geht wird das Arbeitsrohr bis in die Endteufe in den Boden gebracht.
So kann man sehen was für Material wo und in welcher Tiefe ist.
Unbedingt dokumentieren!
Ist die richtige Tiefe erreicht wird anhand des Bohrgutes die Position und die Schlitzweite der Filter festgelegt.
Das dann konfigurierte Brunnenrohr wird mit einer Bodenkappe verschlossen und in das Arbeitsrohr gestellt.
Stück für Stück beim ablassen in das Arbeitsrohr zusammenschrauben und gegen abrutschen nach unten sichern.
Ist die Rohrtour eingebracht wird das Brunnenrohr oben verschlossen. Ein fest eingedrücktes Tuch erfüllt den Zweck das kein Erdreich in den neuen Brunnen fällt.
Danach wird das Arbeitsrohr gezogen, komplett, in Stücken abbauen.
Ist das Arbeitsrohr aus dem Boden so wird der Brunnenkopf aufgesetzt und der Ringraum um das Brunnenrohr wird mit feinem Bohrgut verfüllt.
Gruß Manfred
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Re: Bohrbrunnen - komme nicht vorwärts

Beitragvon Torsten Jacobi » Mi 30. Aug 2017, 14:20

Okay, alles klar. Vielen Dank.
Innerhalb des Arbeitsrohres kann ich also entweder trockenbohren mit einem Handbohrer oder eben mit einer Kiespumpe arbeiten und dabei Wasser zugeben.
Wie hoch ist denn so der Wasserverbrauch bei der letzten Methode? Und bis zu welcher Tiefe kann man, mal vorausgesetzt es bleibt beim sandigen Boden, auf diese Art vordringen? Auch im Hinblick auf das Ziehen des Arbeitsrohres.
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Bohrbrunnen
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Re: Bohrbrunnen - komme nicht vorwärts

Beitragvon Bohrbrunnen » Mi 30. Aug 2017, 18:41

Fremdwasserverbrauch liegt daran wie der Boden das aufnimmt, läuft es gut ab braucht man sehr viel.
Bis 30 Meter sind machbar, eigene Erfahrung.
Gruß Manfred
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Re: Bohrbrunnen - komme nicht vorwärts

Beitragvon Torsten Jacobi » Do 31. Aug 2017, 08:17

Ähm Manfred, hast du die eigene Erfahrung bis 30 Meter mit einer Kiespumpe gemacht?
Und noch mal zum Wasserverbrauch: sagen wir mal, es läuft gut ab und entsprechend hoch ist der Wasserverbrauch. Reden wir da über 1000L, 10000L oder noch mehr? Also, ich meine insgesamt bis zum Ende der Bohrung.
Und zum Arbeitsrohr: Da dieses ja nur temporär benötigt wird, gibt es da eine preiswerte Bezugsquelle oder kann das dann evtl. weiterverkaufen?
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Re: Bohrbrunnen - komme nicht vorwärts

Beitragvon Bohrbrunnen » Do 31. Aug 2017, 11:04

Das Arbeitsrohr kann man wieder verkaufen.
Oder weitere Brunnen bauen. :D
Wie viel Fremdwasser du brauchst kann dir keiner sagen.
Wie ich oben schon geschrieben habe liegt es am Boden, was dieser aufnimmt.
Wo willst du denn den Brunnen erstellen? Ortsangabe ungefähr. ( Bitte keine Adresse angeben wegen persönlichem Datenschutz )
Ja die 30 Meter habe ich von Hand mit der Kiespumpe durchgeführt. Nur man muss schon ein wenig mehr an Werkzeug und Erfahrung haben.
Gruß Manfred
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Re: Bohrbrunnen - komme nicht vorwärts

Beitragvon Torsten Jacobi » Do 31. Aug 2017, 12:39

Ich wohne in Radebeul bei Dresden.
Vor paar Jahren hatte ich bereits in Dresden einen Rammbrunnen erfolgreich errichtet. Allerdings nur mit 7 Metern.
Nun ist die nächste Stufe dran. Ich taste mich aber erst mal langsam ran.

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Re: Bohrbrunnen - komme nicht vorwärts

Beitragvon Torsten Jacobi » Do 31. Aug 2017, 14:16

Mal angenommen, ich wüste in welcher Tiefe mit Grundwasser zu rechnen ist. Sagen wir mal 15 Meter. Und ich wüsste auch, dass da unten sandiges Material mit einer bestimmten Korngröße vorherrscht.
Ist es dann denkbar, gleich das Brunnenrohr samt Filter vorzutreiben ohne vorherigen Arbeitsrohr? Also, rein von der Stabilität? Oder werden dann auf dem Weg nach unten sämtliche Schlitze zugesetzt?

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