Brunnenbau der Anfang

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich

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HolgerClaudia
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Brunnenbau der Anfang

Beitragvon HolgerClaudia » Do 10. Aug 2017, 20:24

Hallo,

da ich in einem Gebiet wohne wo wir relativ nah an der Erdoberfläche Grundwasser anstehen haben, hatte ich schon immer den Wunsch einen eigenen Brunnen zu haben. Gesagt, Getan - Bohrer gekauft und los ging es.

Ich bin jetzt auf 2m tief und habe bereits 1m Wassersäule stehen. Das Bohrloch ist bis dahin DN 300. Jetzt versuche ich seit 2 Tagen, mit einem DN 185 Bohrer, ab da weiter zu kommen, aber immer wieder machen mir Steine einen Strich durch die Rechnung. In der Stunde fördere ich so 2 Steine im Durchmesser 10cm zu Tage, komme aber nicht wirklich weiter. Die Steine scheinen locker zu liegen, hab mit einer Eisenstange gefühlt ;) . Ich habe aber keine Idee wie ich die hoch bekommen soll und verschieben im Loch lassen die sich auch nicht. Habe heute probiert eine Eisenstange weiter in die tiefe zu treiben, dies ging auch. Daher habe ich mir jetzt überlegt ob ich nicht mit einem Rammfilter weiter mache?

Was meint Ihr, was würdet Ihr machen an meiner Stelle?
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Wassermann
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Re: Brunnenbau der Anfang

Beitragvon Wassermann » Do 10. Aug 2017, 20:56

Hallo Holger und natürlich auch Claudia, willkommen im Forum.

Google einmal nach Steinefänger, hiermit kann man einzelne Steine bergen.
Beim Rammbrunnen besteht ja auch immer die Gefahr, dass der Filter durch große Steine beschädigt wird.
Wie sieht denn im Moment das übewiegende Bodenmaterial aus. Einen Rammfilter setzt man in Lockergestein, sprich Kies/Sand.
Grüße vom Wassermann

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HolgerClaudia
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Re: Brunnenbau der Anfang

Beitragvon HolgerClaudia » Do 10. Aug 2017, 22:15

Hallo,

Das derzeitige Bodenmaterial ist grobkörnig. Ähnlich Flusskies mit Sand, ähnlich Quarzsand, durchsetzt. Aber aufgrund der großen Steine bringe ich kaum was raus. Vor dieser Schicht war der Boden ähnlich Knete.
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Plunschmeister
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Re: Brunnenbau der Anfang

Beitragvon Plunschmeister » Sa 12. Aug 2017, 10:05

Hallo,
Ich bin jetzt auf 2m tief und habe bereits 1m Wassersäule stehen.

Das Bohrgut wird ja bei 1m Wassersäule auch vom Bohrer gespült. Wenn du einen Bohrbrunnen erstellen möchtest, wird ab diesem Zeitpunkt mit einer Kiespumpe im Brunnenrohr gearbeitet.
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Gruß PM

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HolgerClaudia
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Re: Brunnenbau der Anfang

Beitragvon HolgerClaudia » Sa 12. Aug 2017, 12:26

Kiespumpe heißt plunschen?
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Plunschmeister
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Re: Brunnenbau der Anfang

Beitragvon Plunschmeister » Sa 12. Aug 2017, 13:01

HolgerClaudia hat geschrieben:Kiespumpe heißt plunschen?

Genau!
Entweder, du plunscht ein Arbeitsrohr bis auf die Endtiefe - dieses hat den Vorteil, dass man im späteren Bereich der Filterstrecke die Korngröße genau bestimmen kann - oder du plunscht deine Brunnenrohrtour direkt ein.
Dieses hat natürlich immer den Nachteil, dass man die Filterschlitzweite nicht genau bestimmen kann und auf gut Glück 0,3mm wählt. Die größeren Steine werden zwischendurch mit dem Steinefänger gehoben, da diese ja nicht in die Kiespumpe passen.
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Gruß PM

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