Brunnenprojekt in Paderborn

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich
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Plunschmeister
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Re: Brunnenprojekt in Paderborn

Beitragvon Plunschmeister » Sa 3. Dez 2016, 14:13

Lege einmal 100kg mehr drauf und lockere den Bodengrund richtig auf, dann wird es ein Weihnachts-Brunnen :lol: .
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Re: Brunnenprojekt in Paderborn

Beitragvon Bohrbrunnen_M » So 4. Dez 2016, 14:44

Naja...mit dem Weihnachtsbrunnen bin ich mir noch nicht so sicher ;)
Aber ich habe mir nun alte Waschbetonplatten besorgen können. Ca. 25 kg pro Stück.
Habe es mal kurz getestet und es war mit 8 Stück schon etwas besser: Mit dem Rohr etwas lockern, dann plunschen hat in 3 Durchgängen immerhin 10cm gebracht.
Ich habe bei den Temperaturen noch etwas Sorge da mehr Gewicht draufzupacken?! Berechtigt?

Und wie verhält sich die Stabilität grundsätzlich bei Dauerbelastung? Kann man die Auflastung ruhig über Tage belassen? Oder lieber immer abbauen?
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Re: Brunnenprojekt in Paderborn

Beitragvon Bohrbrunnen » So 4. Dez 2016, 17:36

Klar wenn es kalt ist wird Kunststoff schon empfindlich.
Hast du, wie schon oben erklärt, die Rohre fixiert, so das sie nicht im Bohrloch schaukeln ist das alles kein Problem.
Wichtig ist das auch alle Rohre fest miteinander verschraubt sind, so das sie auch aufliegen und nicht nur im Gewinde stecken.
Die Brunnenrohre halten schon einiges aus an Belastung, wenn diese senkrecht aufgebracht ist.
Schau dir mal diese Brunnenprojekte an, sie sind für dich und deine Fragen mehr als hilfreich.
viewtopic.php?f=7&t=289
viewtopic.php?f=7&t=356
viewtopic.php?f=7&t=412
viewtopic.php?f=7&t=384
viewtopic.php?f=7&t=374
Sind einige Bilder und Probleme die gelöst wurden.
Denke auch das du das eine oder andere bei dir wiedererkennst und was für dich umsetzen kannst.
Gruß Manfred
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Re: Brunnenprojekt in Paderborn

Beitragvon Bohrbrunnen_M » So 4. Dez 2016, 18:41

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Also fixiert ist das Rohr!
Dennoch kommt es bei ungleichmäßiger Belastung von oben zu gelegentlicher Krümmung. Lässt sich mit Gewichten aber korrigieren. Ich lasse das bei Minustemperaturen mal lieber sein und mache vielleicht lieber mal ein paar Fotos. Im Interesse der Rohre und meiner Finger :lol: Soll ja die Tage wieder 8°C haben.

Beim ersten Querlesen der Threads dreht es sich eigentlich immer um die 3 Strategien: Boden lockern, Rohr etwas ziehen und Gewicht. Viel Gewicht :mrgreen:

BTW: Den letzten kenne ich quasi auswendig...1 Meter Rohr und die Holzklammer liegen inzwischen bei mir ;)
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Re: Brunnenprojekt in Paderborn

Beitragvon Plunschmeister » So 4. Dez 2016, 19:30

Hallo zusammen,
bei Temperaturen in Frostnähe solltest du die Arbeiten einstellen. Auch ist Schlagbeanspruchung zu vermeiden. Die Brunnenrohre sollten dann meiner Meinung nach auch entlastet werden.
ABER Fotos kann man machen, bzw. hier einstellen. :lol:
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Re: Brunnenprojekt in Paderborn

Beitragvon Bohrbrunnen_M » Fr 9. Dez 2016, 16:54

So...mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Ein weiterer Meter ist drin.
Ich prokel immer wieder etwas mit dem Metallrohr, plunsche, hole mal mehr mal weniger Kies mit rauf, gerne auch mal eine Hand voll Sandmatsch und wenn ich Glück habe, macht es einen leichten Ruck und es sind ein paar Centimeter gewonnen.
Meine Hände spüre ich sehr gut...zumal ich noch ohne Dreibein arbeite...der Brunnen entsteht hinter dem Gartenhaus und da ist es leider sehr beengt.
Anbei mal 2 Fotos, was ich derzeit so fördere. Wenn das Wetter so bleibt, tu ich mir am Wochenende noch eine Runde an ;)

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Re: Brunnenprojekt in Paderborn

Beitragvon Bohrbrunnen » Fr 9. Dez 2016, 18:03

Bei dem Material kannst du später auf einen langlebigen und ergiebigen Brunnen hoffen.
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Re: Brunnenprojekt in Paderborn

Beitragvon Bohrbrunnen_M » Mo 12. Dez 2016, 15:42

Darauf hoffe ich...wie gesagt: Manche Nachbarn haben auf 3-4m beim Bau ein Rohr eingestellt und zapfen munter Wasser...wie die Teile im Detail aussehen weiß ich nicht.
Die letzten Tage war Stillstand auf meiner Baustelle. Ich spiele aber mit dem Gedanken mir eine kleine elektrische Seilwinde zuzulegen. 250kg Zugkraft...damit berge ich keine verschüttete Kiespumpe...aber den normalen Zug der Pumpe sollte das Teil schaffen.
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Re: Brunnenprojekt in Paderborn

Beitragvon Bohrbrunnen » Mo 12. Dez 2016, 17:41

So eine Seilwinde ist schon eine enorme Hilfe.
Ich habe die letzten Jahre nie ohne so ein Teil gearbeitet.
Du musst nur schauen das dein Dreibock auch stabil genug ist.
Mir ist mal einer unter Last gebrochen und die Seilwinde ist in meiner Brust eingeschlagen.
3 Rippen durch und 12 cm Fell die genäht werden mussten.
Kommt davon wenn man nicht mit eigenem Material arbeitet.
Wie ist denn momentan der Wasserstand im Rohr?
Gruß Manfred
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Re: Brunnenprojekt in Paderborn

Beitragvon Bohrbrunnen_M » Mo 12. Dez 2016, 17:47

:shock:
Das klingt gar nicht gut...naja...die Wunden sollten inzwischen verheilt sein, so aktiv, wie du bist :lol:

Wasserstand sind jetzt ca. 1.50m
Etwa 4m Rohr sind unter der Geländeoberkante. Davon 0.50m Sumpfrohr.
Also Grundwasser bei ziemlich genau 2.50m.

Wenn ich bei jedem Plunschen die Kiespumpe halb voll hätte, würde ich das so durchziehen.
Bei dem bisschen zieht sich das aber ganz schön und da lasse ich lieber die Winde arbeiten.

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