Bohrbrunnen in Brandenburg mit viel Feinsand

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich
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Bohrbrunnen
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Re: Bohrbrunnen in Brandenburg mit viel Feinsand

Beitragvon Bohrbrunnen » So 24. Jul 2016, 12:27

Hallo Björn,
das du die Faxen dicke hast kann ich mir denken.
Wenn ich es richtig verstehe bist du insgesamt 17 Meter tief.
Gw bei 6 m also wären 11 Wassersäule im Rohr.
Sollte also reichen.
5 vielleicht auch 6 Meter Filter im 3" mit Bodenkappe verschlossen.
Kann ich mir vorstellen das es reicht.
Gruß Manfred
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Ernie14de
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Re: Bohrbrunnen in Brandenburg mit viel Feinsand

Beitragvon Ernie14de » So 24. Jul 2016, 13:41

Hallo Manfred,
ich wollte bis 17 Meter runter, habe ja auch noch 2 Meter Rohr zu stehen.
Aktuell sind 14,5 Meter im Boden und 50cm stehen oben noch über.
Wenn ich das Rohr bis auf 50cm leer bekomme, habe ich 14 Meter zur Verfügung.
Bei 5 Meter Feinsandfilter wären noch 3 Meter Überdeckeung.
Grundwasserstand ist durch den anliegenden See relativ konstant. Habe bei Firma Lotze
mal angefragt, ob der 3" Filter in das 4" Rohr passt oder ob die 5mm zu knapp werden und was
eine realistische Entnahmemenge bei 5 Meter Filterstrecke wäre.
Wenn das Rohr wenigstens noch rutschen würde, aber so schwindet der Elan doch sehr.
So wie die Spitze vom Bohrer aussieht, muss es sehr steinig sein da unten.

MfG Björn
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Bohrbrunnen
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Re: Bohrbrunnen in Brandenburg mit viel Feinsand

Beitragvon Bohrbrunnen » So 24. Jul 2016, 19:22

Hallo Björn,
es wird so sein wie ich es schon geschrieben habe, Steine da unten und das Rohr steht da auf.
Zu den Filtern.
Die Angaben über eine mögliche Fördermenge ist immer so angegeben als wenn der Filter aus einem See, oder Becken, ohne widerstand das Wasser durchlässt.
Der Sand, welcher um den Filter herum ist bedeutet Widerstand.
So aus Erfahrung, ohne viel zu rechnen, bringen die Filter im Feinsand ca 50%
Die Mögliche Kapazität soll jedoch um einiges höher liegen als die Wirkliche Entnahme.
Das schont die Filter und bringt eine längere Lebensdauer des Brunnens.
Würde dir bestimmt nicht gefallen wenn der Brunnen nächstes Jahr dicht wäre.
Mit 3 Meter Überdeckung sollte es auch klappen.
Das wären dann noch 2 Meter für die Trichterbildung, es muss halt genug nach laufen.
Gruß Manfred
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Re: Bohrbrunnen in Brandenburg mit viel Feinsand

Beitragvon Ernie14de » So 24. Jul 2016, 20:37

Ja, das denke ich auch mit den Steinen, den Bohrer konnte ich zwar drehen, aber schwer,
also gehe ich mal nicht von einem großen Stein aus.
Wie lockert man denn die Steine am besten mit dem Bohrer? Rein drehen und wieder raus drehen?
Wie würdest du denn in meiner Situation verfahren? Nochmal mit dem Bohrer probieren?
Wenn ich so weiter kommen würde, würde ich natürlich einiges an Geld sparen.
Ich meine, andere Leute sind ja auch bei groben Kies weiter gekommen.

Wenn ich bei dem Feinsandfilter mit 30% rechne, habe ich bei 5 Meter 3,9m³ Durchfluss,
ich denke das sollte reichen.
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Re: Bohrbrunnen in Brandenburg mit viel Feinsand

Beitragvon Bohrbrunnen » So 24. Jul 2016, 23:14

Na ja das ist ein anderer Zweig des Brunnenbaus.
Sowas gehört in die Schublade Steine fangen.
Lockern kann man die Steine mit einer Art "Gartenkralle", ein solches Instrument wird am Gestänge befestigt und man versucht so die Steine am Boden zu lockern.
Steine sind im Boden verkeilt. Kommt auch auf die Steine an, glatt wie Kiesel, oder Bruchstücke, die sind am festesten verbunden.
Dann noch die Größe der Teile. Sind sie mit der Kiespumpe zu fördern, oder muss noch ein spezieller "Steinefänger" gebaut werden.
Gib das Wort mal in einer Suchmaschine ein, oder auch hier bei uns im Forum zu finden.
Klar wenn du in diese Schicht hinein kommst, dann auch noch tiefer, wäre wohl der goldene Griff, Filter in so grobem Material und der Brunnen hält solange Wasser da ist.
Gruß Manfred
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Re: Bohrbrunnen in Brandenburg mit viel Feinsand

Beitragvon Wassermann » Do 18. Aug 2016, 12:36

Hallo Björn,

es gibt auch Filtergewebe speziell für Filterstrecken. So besteht die Möglichkeit, die Brunnenfilter zu umwickeln, um so den Feinsandeintrag zu mindern. Allerdings nichts zum direkten abteufen.
Fontario.de , bietet hier Gewebe an. Ansonsten einfach einmal nach Filtergewebe suchen.
Grüße vom Wassermann

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Re: Bohrbrunnen in Brandenburg mit viel Feinsand

Beitragvon Ernie14de » Do 18. Aug 2016, 19:57

N'abend,
im Moment ist es ja hier im Thema etwas ruhiger geworden.
Den Brunnen habe ich auch (noch) nicht aufgegeben, nur musste ich erstmal wieder
etwas anderes sehen, wo man auch mal wieder Erfolg hat.
Der Plan sieht jetzt so aus, dass ich erstmal eine neue Klammer aus 12x12 Balken baue
und dann die Last auf 600kg erhöhe, in einem anderen Thema hatte das ja zum Erfolg geführt.
Sollte das nicht klappen, habe ich ja immernoch die Möglichkeit den Feinsandfilter einzusetze.
Ich denke mal der Feinsandfilter wäre die bessere Wahl, als ein Rohr mit Gewebe zu umwickel, oder?
Zumindest bin ich immer im Forum unterwegs und lese die Beiträge der anderen gespannt mit.


MfG Björn
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Re: Bohrbrunnen in Brandenburg mit viel Feinsand

Beitragvon Plunschmeister » Fr 19. Aug 2016, 09:32

Moin,
Der Plan sieht jetzt so aus, dass ich erstmal eine neue Klammer aus 12x12 Balken baue
und dann die Last auf 600kg erhöhe, in einem anderen Thema hatte das ja zum Erfolg geführt.

Kann man versuchen. Das ändert aber erst einmal nichts an der Tatsache, dass sich die KP immer fest saugt. Vor diesem Hintergrund stelle bitte einmal ein Bild von dem Bohrer, welchen Du zum auflockern des Bodengrundes verwendet hast- hier ein.
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
* 2712193509122015*
Gruß PM

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Re: Bohrbrunnen in Brandenburg mit viel Feinsand

Beitragvon Ernie14de » Do 13. Okt 2016, 08:50

Guten Morgen,
bei mir geht es auch langsam wieder los, die Holzklammer ist fertig, ich hatte noch einen Sparren
zu liegen, ich hoffe nur das die 8x20 am Rohr genug Druck erzeugen. Am Wochenende dann
die Rasengittersteine holen und nächste Woche geht es dann weiter. Mal das beste hoffen.

Mal ein Bild von der neuen Klammer, Bolzen wird M16 verwendet.

Bild

MfG Björn
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Re: Bohrbrunnen in Brandenburg mit viel Feinsand

Beitragvon Ernie14de » Mi 19. Okt 2016, 14:10

So, gestern hatte ich probeweise das Rohr mal ein Stück gezogen, dann verließ mich aber auch
die Lust, da ich abends noch zur Arbeit musste und nicht mit schmerzenden Armen ankommen wollte.
Also ging es heute dann mit neuen Elan weiter, das Rohr ist auch gleich beim ersten Ziehen um 10cm
gerutscht, allerdings auch nur auf die ursprüngliche Tiefe. Dann habe ich noch ein paar Mal
die Kiespumpe leer gemacht, aber das Rohr bewegt sich kein Stück in die Tiefe. Viel nach oben
gebracht hat sie auch nicht mehr.
Beim Loten waren die 15 Meter Rohrtour frei, also könnte da unten wohl doch Lehm sein.
Da ich nicht weiß, wie dick die Schicht ist, und ich eigentlich auch nur noch abschließen will, wird es wohl auf den Feinsandfilter hinauslaufen. Außer jemand hat noch sehr viel Langeweile und möchte gerne
weiter machen. :lol:
Das ist alles was bei 6 - 7 mal plunschen nach oben kam. Ich nehme an den Feinsand ziehe ich durch
die Filterschlitze in die Kiespumpe.
Bild

Die Holzklammer mit 600 Kilo hält ohne zu rutschen. 20 Rasengittersteine und meine Wenigkeit.
Bild

MfG Björn
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