Reichen 5m Brunnenstube für ein 125mm Rohrbrunnen? :)

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich

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rspecht
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Reichen 5m Brunnenstube für ein 125mm Rohrbrunnen? :)

Beitrag von rspecht » Mi 5. Mai 2021, 22:33

So oder so ähnlich...
Ich hab ja schon in einem anderen Thread meinen Brunnen "vorgestellt": viewtopic.php?f=15&t=1944

Jetzt ist es soweit - er soll tiefer werden.
Dazu liegen hier einige TNA Rohre (3m Filter 0.5mm, 7m Glatt) und ich will die 3m Filterstrecke 1m unterhalb der Pfütze starten lassen. Ist der Plan so ok?
Ich werd am Wochenende mal versuchen runter zu gehen und grabe etwas rum - mal sehen was sich ergibt.

Da ihr ja gerne Bilder schaut: Hier der Bau meiner Kiespumpe. Danke an Uwe Rosenberger für die Super Anleitung.
Und falls ihr euch fragt: Stahl mit der Stichsäge geht suuuuuuuper. Die 5mm Platte ging schneller mit der Stichsäge zu schneiden als mit der 1mm Scheibe auf der Flex.
Und wesentlich weniger Hitze.

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Ich werd nun (hoffentlich) regelmäßig posten - bis zum Erfolg :)

Grüße
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Thoralf
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Re: Reichen 5m Brunnenstube für ein 125mm Rohrbrunnen? :)

Beitrag von Thoralf » Sa 8. Mai 2021, 22:16

Ich würde weiterhin empfehlen, vor dem Beginn der Vertiefung des Brunnens erst mal hinunterzusteigen und den Grund des aktuellen Brunnens sauber zu machen. Schon allein "der Ordnung halber". Auf Deinen Fotos sah das ja alles etwas trüber aus. Nimm Dir aber jemanden mit, der oben auf Deine Sicherheit achtet. Wobei, 4,50 m ist noch nicht sooo tief (mein Brunnen viewtopic.php?f=63&t=2075 ist 3,60 m tief - Wenn man sich hinstellt, hat man da nur noch 2 m bis zur frischen Luft). Welchen Durchmesser hat eigentlich Dein Schacht?

LG und Viel Erfolg!
Thoralf
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rspecht
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Re: Reichen 5m Brunnenstube für ein 125mm Rohrbrunnen? :)

Beitrag von rspecht » Sa 8. Mai 2021, 22:44

Hallo Thoralf,
ich war zuvor unten und hab alles geprüft. Dort ist ein Wurzelgeflecht reingewachsen auf dem man drauf steht. Das ist sehr sehr dicht. Es federt aber wie ein dicker Schwamm. Dem Ding ist weder mit Spaten noch sonstwas beizukommen und es steht ein Schmierfilm auf dem Wasser - soweit meine Beobachtung.
Wir haben 5m Rohrtour zusammengeschraubt und reingestellt - also das innen "angespitzte" Sumpfrohr (85cm lang) und 3m Filter sowie 1m Glattrohr und oben drauf den Rest des Sumpfrohrs als Schutz. Als die 5m drin standen (was unterm Baum besch.... zu steuern ging) haben wir direkt 1m weiteres Rohr eingefügt und feste gewackelt und gedrückt - da ging nix. das neue Rohr + der 15cm Abschnitt standen aus dem Schacht. Mit der Kiespumpe 20..30 min rumgefummelt und mit 4 Betonbrocken last gings auf einmal Schlagartig 80cm tiefer. Also neues Rohr drauf und weitergepumpt... das ging dann 5 Stunden so.
Am Ende vom Tag wurde gemessen: 8m Rohrtour stehen drin, wovon 1m über Grund raus schaut. Wasser steht bei 6,1m vom Anfang der Rohrtour und der Boden im Rohr ist auf genau 8m - soweit so gut.
Wir haben erst nichts, und dann die letzten 70cm nur schmierigen, lehmigen "Babb" gefördert. Die Pumpe pumpt das auch nicht - wir haben die 10cm frei gehoben und aufdonnern lassen. dabei geht das Rohr zuverlässig 1mm runter. Alle 50 Schläge einmal leeren und ca. 8cm formstabile Lehm-Stein-Sonstwas Pampe entfernen.
Ist das ein gangbarer Weg? Oder mach ich hier schon was blödes? Wir lassen die Pumpe def. nur 10 cm plumpsen und auch nur mit 20cm Seil geben. Ich will ja nix zertrümmern.
Ein Bild ist auch vom Tatort - da noch mit Beton - gegen Ende stehen 2 Fässer mit je ca. 100L Wasser drauf. Daneben gibts einen IBC Container zum Wasser aufheben wenn wir die Zwinge umsetzen - das geht gut. Und die Kiespumpe wurde noch mit einem Stück Stahl erweitert - ohne sinkt sie viel zu lahm ab. Achso, noch etwas: Keinen Feuerwehrkarabiner ohne Verschluss nutzen - der hat sich geöffnet. Das bescherte uns ein öffnen der Rohrtour und fischen im trüben. Ebenso würde ich heute das Stahlrohr der Pumpe länger machen damit der Splint verschwindet. Den hab ich zu allem Überfluss mit dem Angelhaken als erstes gezogen. Jetzt drücken wir den bis er verschwindet rein - dadurch verbiegt er aber beim Pumpen. Shit happens....

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Müde Grüße :)
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Plunschmeister
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Re: Reichen 5m Brunnenstube für ein 125mm Rohrbrunnen? :)

Beitrag von Plunschmeister » So 9. Mai 2021, 09:30

Alle 50 Schläge einmal leeren und ca. 8cm formstabile Lehm-Stein-Sonstwas Pampe entfernen.
Ist das ein gangbarer Weg? Oder mach ich hier schon was blödes?
Hallo,
du musst hier im Rohr bohren! Die Kiespumpe fördert kein Lehm oder Ton.

Das Wurzelgeflecht unten im Brunnen muss raus, ansonsten hast du nicht viel von der Vertiefung durch ein Brunnenrohr.
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Re: Reichen 5m Brunnenstube für ein 125mm Rohrbrunnen? :)

Beitrag von rspecht » So 9. Mai 2021, 16:01

Hi,
danke für die Einschätzung - ich hab es dann heute gelassen im Bohrloch rumzustampfen. Statt dessen habe ich mal meinen Schlosser des Vertrauens angetriggert damit ich 12m 30x30 Quadratrohr schwarz und ein 30-40cm Stück 108er Rohr bekomme...
Hoffe das Zeug bekomme ich schnell und dann gehts weiter :)

Würdet ihr 3m oder 2m Rohrstücke machen? Platz hab ich nach oben und den Handgriff werd ich in der Höhe verstellbar machen.
Plunschmeister hat geschrieben:
So 9. Mai 2021, 09:30
Das Wurzelgeflecht unten im Brunnen muss raus, ansonsten hast du nicht viel von der Vertiefung durch ein Brunnenrohr.
Wieso? Ich bin daneben runter gegangen und nun schon 2m tiefer. Wenn du meinst dann versuche ich es im Sommer bei Trockenstand bzw. Niedrigwasser wegzumachen. Letztes Jahr war da unten kein Wasser mehr zu sehen. Daher will ich ja auch unter den Lehm. Im Moment steht ein Filter unter Wasser und ist sehr ergiebig - aber der Sommer kommt ja erst. Wir haben 200m weiter einen Brunnen in den Kleingärten da ist immer Wasser in Hülle und Fülle. Ich denke der liegt unter der Lehmschicht. Natürlich ist der schon uralt und kein Mensch weiß wie der gebaut wurde. Ich könnte maximal mal dahin und messen wie tief die Rohrstrecke ist. Wäre das sinnvoll? Ich weis dann halt immer noch nicht wo die Filterstrecke sitzt und ob einfach irgendwann aufgegeben wurde :)



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Thoralf
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Re: Reichen 5m Brunnenstube für ein 125mm Rohrbrunnen? :)

Beitrag von Thoralf » Mo 10. Mai 2021, 15:44

Wenn die Weide unten soviel Wurzeln hat wie oben Äste - dann glaube ich Dir schon, dass da nichts geht. Andererseits dürfte es auch wirklich so sein, dass die Wurzeln dem blauen Brunnenrohr nichts ausmachen - fedenfalls nicht im Vollrohr. In die Filterschlitze dagegen könnten sie möglicherweise reinwachsen. Wenn sie nicht tief genug eingebracht wurden und noch im Wurzelbereich sind. Wenn die Filter erst weit unterhalb der Wurzeln beginnen, dann passiert wohl nichts mehr. Weiden sind eigentlich eher Flachwurzler und Wikipedia weiß etwas von 2 Meter Wurzeltiefe.

Zu Deiner Rohrtour: wenn ich Dich richtig verstehe, dann hast Du zur Zeit noch ein Filterrohr direkt unter dem bisherigen Grund Deines Brunnens?
Von oben her gesehen hast Du nach Deinem vorherigen Thread:
Brunnensohle des alten Brunnens ist 4,50 m unter OK Gelände. Und der ist zur Zeit trocken (wenn das Wasser in Deinem Rohr 5,1 m unter OK Gelände steht)?

Und wenn ich den einen Meter, der bei Dir oben rausschaut, abrechne, dann hast Du:
7 m blaues Brunnenrohr unterhalb OK Gelände, von oben nach unten:
3 m Vollrohr + 0,15 m Reststück
3 m Filter
0,85 m Sumpf,

Das heißt, zur Zeit steht etwa ein Meterstück Filter im Wasser und zwei Meterstücke Filter oberhalb Wasserspiegel?

ich habe ja von Brunnen nicht viel Ahnung und noch viel weniger aus eigene Erfahrung. Aber wenn es gar nicht weitergeht, vielleicht kannst Du dann diesen einen Meter als eine Art oberflächlichen Schachtbrunnen betrachten (also das Wasser von der obersten Grundwasserschicht abgreifen)? Ergiebig wäre das aber nicht, nur als Notbehelf. Und Du hast dann das Wurzelproblem.

Also: besser dem Rat von Plunschmeister folgen und im Lehm weiter bohren... (Eine Bohrung aus einer der Bohrdatenbanken ist nicht zufällig in der Nähe?)

Viel Erfolg weiter!
Thoralf
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Re: Reichen 5m Brunnenstube für ein 125mm Rohrbrunnen? :)

Beitrag von rspecht » Mo 10. Mai 2021, 22:39

Thoralf hat geschrieben:
Mo 10. Mai 2021, 15:44
Wenn die Weide unten soviel Wurzeln hat wie oben Äste - dann glaube ich Dir schon, dass da nichts geht.
Die Wurzeln im Brunnen sind sehr sehr dünn - eher wie das eines Tomatenstrauchs im Sommer - nur schwarz. Ich glaube die sind auch nicht mehr am leben - zumindest haben mal ein paar in der Kiespumpe geklemmt und ich hab auch ein paar abgetreten.
Ich werd die versuchen mit nem scharfen Spaten abzustechen.
Thoralf hat geschrieben:
Mo 10. Mai 2021, 15:44
Weiden sind eigentlich eher Flachwurzler und Wikipedia weiß etwas von 2 Meter Wurzeltiefe.
Da sind wir locker tiefer (5m unter GOK) - andererseits sind doch Weiden sehr Wasserhungrig - evtl. auch ein Grund wieso der Brunnen ab und an trocken liegt. Aber vllt. auch mit der einen oder anderen Tiefen Wurzel. eine dicke Wurzel haben wir mit dem Bagger in 1m Tiefe erwischt - 10m weg vom Baumstamm.
Thoralf hat geschrieben:
Mo 10. Mai 2021, 15:44
Zu Deiner Rohrtour: wenn ich Dich richtig verstehe, dann hast Du zur Zeit noch ein Filterrohr direkt unter dem bisherigen Grund Deines Brunnens?
Von oben her gesehen hast Du nach Deinem vorherigen Thread:
Brunnensohle des alten Brunnens ist 4,50 m unter OK Gelände. Und der ist zur Zeit trocken (wenn das Wasser in Deinem Rohr 5,1 m unter OK Gelände steht)?

Und wenn ich den einen Meter, der bei Dir oben rausschaut, abrechne, dann hast Du:
7 m blaues Brunnenrohr unterhalb OK Gelände, von oben nach unten:
3 m Vollrohr + 0,15 m Reststück
3 m Filter
0,85 m Sumpf,

Das heißt, zur Zeit steht etwa ein Meterstück Filter im Wasser und zwei Meterstücke Filter oberhalb Wasserspiegel?
Der alte Thread war noch vor der Neuanlage des Geländes. Wir haben mittlerweile 30..40cm Brunnenringe erweitert.
Hier mal das Schema:
Bild
Wie tief die Ringe gehen kann ich garnicht genau sagen weil da dieser Wurzelballen ist - der kam mir damals auch vor wie Erde. Ich muss den wirklich mal weg machen.
Thoralf hat geschrieben:
Mo 10. Mai 2021, 15:44
Aber wenn es gar nicht weitergeht, vielleicht kannst Du dann diesen einen Meter als eine Art oberflächlichen Schachtbrunnen betrachten (also das Wasser von der obersten Grundwasserschicht abgreifen)? Ergiebig wäre das aber nicht, nur als Notbehelf. Und Du hast dann das Wurzelproblem.
Das wäre die Notlösung.... Ich frage mich aber wie das Wasser in den Brunnen kommt... ich hab keine Löcher gefunden und unten scheint Lehm zu sein.
Wenn sich das nur durch den Beton drücken kann dann wundert mich nix... :)
Ich hoffe einfach auf eine 1m Lehmschicht und dann viel Kies ;)
Thoralf hat geschrieben:
Mo 10. Mai 2021, 15:44
Also: besser dem Rat von Plunschmeister folgen und im Lehm weiter bohren... (Eine Bohrung aus einer der Bohrdatenbanken ist nicht zufällig in der Nähe?)
Ja, Bohrer entsteht bald.... Hoffe ich bekomme den Stahl morgen. Und leider finde ich keinen der hier einen Bohrbrunnen gebaut hat. Entweder Spülbrunnen oder uralte, vererbte Brunnen.
Thoralf hat geschrieben:
Mo 10. Mai 2021, 15:44
Viel Erfolg weiter!
Thoralf
Danke :) Ich bleib dran.
Viele Grüße

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Re: Reichen 5m Brunnenstube für ein 125mm Rohrbrunnen? :)

Beitrag von rspecht » Sa 15. Mai 2021, 22:22

So, es geht weiter.
Gestern hatte ich frei und habe einen Riverside sowie 12m Bohrgestänge gebaut.
Das Gestänge aus 30x30er Stahlrohr und mit 60cm langen 25x25er verbunden. Die habe ich genau 30cm reingesteckt und sauber angebraten. Die Rohre sind 3m lang und zum Drehen habe ich 4Stk. 10cm lange 5x40er Eisen als "Rohr" zusammen geschweißt - quasi als Schiebemuffe. Vorher das 30cm "Muster" mit einem Eisstil belegt damit ich Luft hab. Geklemmt wird mit M8 damit es nicht rutscht und die Rohre werden mit M8 verbunden.

Die Bilder erzählen den Rest.
Bild Bild BildBild Bild

Der erste Probelauf war heute Morgen:
Bild Bild

Mit großer Freude wurde nun ein Bohrkern nach dem anderen hochgezogen.

Bild

Dann nach 30..40cm ging mit dem Riverside nichts mehr. Also die Kiespumpe runter und ein Lichtschweif am Horizont...
Bild

Aber das war schnell vorbei... Also wieder Lehm gebohrt. Irgendwann ging das Bohrgestänge tiefer aber nicht die Rohrtour. nach 30cm Differenz stoppten wir weil ich Angst hatte damit die 40cm Riverside Bohrkrone unters Rohr rutscht. Also wieder gepumpt - hier kam dann 4 mal ne Tasse voll sandiger Lehm/Ton hoch. Dann war Zeit für Feierabend. Die Gewichte waren gut 30cm vom Boden weg und wir räumten auf und gingen Essen. Beim Bierchen schau ich raus und meinte: "mist, die Zange ist abgesackt". Also schnell raus und geschaut - nein: die Rohrtour hat 30cm nachgegeben und die Klammer sitzt nun auf. Das war ein Zeichen Gottes: Wir saufen den Brunnen tierfer :)

Spaß bei Seite... Morgen Pumpe ich nochmal - ich denke unten Liegen nun Lehm/Ton Brocken die abgeschabt wurden. Pumpen geht halt allein. Beim Bohren müssen wir aktuell 9m Gestänge rein/raus ziehen. Da muss ich auch noch was verbessern. Mir schwebt eine Klammer vor damit ich mit dem Seil ziehen kann.

Stand heute Abend: 114cm der 9m Rohrtour schauen über GOK (Schachtring).

Nun falle ich auf die Couch und mache für heute nichts mehr.
Ich brauch nur noch eine Idee wie ich das Gestänge einfacher heben kann. Mir schwebt so ein Halter der verkantet vor. Ähnlich einem Plattenheber (z.B. https://www.haefele.at/de/produkt/platt ... b00020023/) Diesen würd ich dann ans Seil befestigen. Gibts hier Erfahrungen?

Liebe Grüße

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Re: Reichen 5m Brunnenstube für ein 125mm Rohrbrunnen? :)

Beitrag von rspecht » So 16. Mai 2021, 13:54

Moin,
also ich führe dann mal meinen Monolog fort... :lol:
Als ich vorhin raus bin war die Tour bei 112cm über GOK und 2cm überm aufsitzen der Zange. 5x die Kiespumpe runter und die Zange saß auf. Also Zange umsetzen und weiter. Jetzt bin ich bei 108cm und hab keine Lust mehr für Sonntag.
Es kommt lehmiger Sand mit vielen Steinchen - k.a. wie ich es beschreiben soll. Es klebt leicht, ist aber primär sandig. Schaut gut aus für Wasser. Die Steine sind bis auf einen auch alle Rund. Ich frage mich wieso die Kiespumpe zügig 3cm "Zeugs" unten drin hat und dann die Arbeit einstellt - es wird nicht mehr.
Die Tage wollen wir nochmal bohren.
Bild

Zu meinem "Hebegeschirr" - da hab ich was aus Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Selbsthemmung
bzw. genauer: die Animation weiter unten. Mal sehen wie sich sowas aufbauen lässt.

Grüße
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Re: Reichen 5m Brunnenstube für ein 125mm Rohrbrunnen? :)

Beitrag von Plunschmeister » So 16. Mai 2021, 17:39

Naja, ich lese hier schon mit und musste bereits schmunzeln.

Ich habe ein solches Hebegeschirr noch nicht verwendet, wäre mir auch zu unsicher.

Benutze unten am Bohrer eine angeschweißte Öse.
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Gruß PM
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