Rat zur Bohrtiefe

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich
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Michel Goedeke
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Rat zur Bohrtiefe

Beitrag von Michel Goedeke » Mi 22. Apr 2020, 08:16

Hallo aus dem Norden,
als absoluter Neuling beschäftige ich mich mit dem Selbstbau eines Bohrbrunnens. Die örtliche Behörde teilt zur Bodensbeschaffenheit folgendes mit:
......

"Aus mehreren benachbarten Bohrungen ergibt sich folgender Schichtenaufbau
bis ca. 5 m Tiefe Fein- bis Mittelsand

bis ca. 11 m Tiefe Geschiebelehm bzw. Geschiebemergel

bis ca. 13 m Tiefe Mittelsand

bis ca. 32 m Tiefe Geschiebemergel

Der Grundwasserdruckspiegel liegt in ca. 2 m Tiefe. Die hydraulische Ergiebigkeit einer der beiden Sandschichten ist eventuell ausreichend."

Welche Bohrtiefe würdet ihr empfehlen? Aufgrund der Gegebenheiten kann keine Maschine eingesetzt werden.

Vielen Dank ....bleibt gesund.....

Michel
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Plunschmeister
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Re: Rat zur Bohrtiefe

Beitrag von Plunschmeister » Do 23. Apr 2020, 09:42

Moin Michel,
ich sehe gerade - dich haben wir wohl irgendwie vergessen. Also auch dir ein herzliches Willkommen im Forum.

Die Fragen kann man so nicht pauschal beantworten. In der ersten Sandschicht befindet sich ja überwiegend Feinsand. Da der Grundwasserdruckspiegel bei 2 m liegt, gehe ich von einem gespannten GW - Leiter unter der Mergelschicht aus und würde diesen anpeilen.
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
* 2712193509122015*
Gruß PM

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Michel Goedeke
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Re: Rat zur Bohrtiefe

Beitrag von Michel Goedeke » Do 23. Apr 2020, 20:27

Zunächst Dank für die Rückmeldung. Die Begrifflichkeiten habe ich noch nicht so drauf. Verstehe ich es richtig, dass ich bis in die Sandschicht nach der Lehmschicht bohren soll? Ca12 m? Mif der Hand durch diese dicke Lehmschicht zu bohren halte ich für nicht machbar...wie ist da die Meinung? LG
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Gastarbeiter
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Re: Rat zur Bohrtiefe

Beitrag von Gastarbeiter » Mo 4. Mai 2020, 20:25

Bohrgerät selber bauen, kaufen oder bei jemanden ausleihen. Von Hand würde ich nie anfangen.

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Re: Rat zur Bohrtiefe

Beitrag von Benutzer » Mo 4. Mai 2020, 22:51

Wichtig sind ein stabiler Dreibock mit einer E-Winde die so bis 1 Tonne kann.
Ohne solches Werkzeug sollte man erst gar nicht anfangen.
Dazu kommen die passenden Bohrer in unterschiedlicher Größe und Ausführung.
Nicht alles auf die leichte Schulter nehmen sich informieren genau arbeiten und den Gewässerschutz so wie den Eigenschutz beachten.
In manchen Gebieten ist es jedoch nicht unbedingt ratsam sich einen eigenen Brunnen zu leisten.
Da kann das Grundwasser belastet sein, durch die einmal vorhandene Industrie oder durch Überbleibsel vom Krieg.
Man sollte auf jeden Fall die Untere Wasserbehörde kontaktieren.
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