Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich

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ibiza1425
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von ibiza1425 » Do 15. Aug 2019, 20:22

Also habe mal 100Kg mehr drauf. Wenn noch mehr drauf müsste muss ich längere Klammern machen. Auf jedenfalls war das Rutschverhalten nicht anders. Ich habe aus lauter Frust mal eine alte Pumpe auf ca 12m abgelassen und etwas den Rasen bewässert. Auf einmal ist das Rohr 30cm gerutscht. Dann nochmal mit der Kiespumpe weiter und die steht jetzt 1,2m höher. Morgen mache ich das Rohr wieder frei. Kann ich das bei Bedarf wiederholen oder tue ich mir langfristig keinen Gefallen?

Im Moment bin ich erst mal froh das ich 30cm weiter unten bin :)
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Eriberto
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von Eriberto » Do 15. Aug 2019, 20:29

Also erlaubt ist alles was hilft, ohne sich selbst oder andere zu gefährden...
Du kannst dadurch nichts kaputt machen, das Rohr muss ja nur tiefer und nachher bis zum Sumpfrohr 'ausgeräumt' und verschlossen/verstopft werden. Insofern würde ich es weiter probieren.
Bedenklich wäre halt, wenn Du 10m³ Sand förderst, ohne Fortschritte... Dann könnte man irgendwann mal Einsturzgefahr annehmen.
Gruß
Florian

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ibiza1425
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von ibiza1425 » Fr 16. Aug 2019, 08:05

Bei den letzten Metern habe ich viel zu viel rausgeholt da
es jedoch kontinuierlich gerutscht ist habe ich gehofft das es irgendwann wieder normal weiter geht. Habe bei den 17m ca. 1m3 mehr gefördert als das Rohr in etwa einnimmt. Ich schau mal wie es weiter geht.
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Eriberto
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von Eriberto » Fr 16. Aug 2019, 08:18

Nicht vergessen, wie stark bei dieser Rohrtourlänge die Mantelreibung alleine des Brunnenrohres ist. Diese muss durch das aufliegende Gewicht überwunden werden. Insofern Gewicht drauf und weitermachen...
Gruß
Florian

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ibiza1425
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von ibiza1425 » Mi 21. Aug 2019, 13:23

Ich habe es nochmal "normal" versucht. Gewicht ca 600kg und Kiespumpe unverändert ca 3/4 gefüllt Absenken des Rohres immer ca 0,5 - 1 cm.
Also immer noch nicht schneller als bei 300kg. Mehr aufzulegen traue ich mich nicht.
Ich komme sehr schnell wieder mit Unterkante Kiespumpe ca 1m unter das Rohr.

Dann die Variante mit der alten Pumpe (Garten gießen) und das Rohr senkt sich richtig schön um etwa 40 cm innerhalb 1-2 min.
Am nächsten Tag steht dann etwa 2-3 m Sand im Rohr das sich aber schnell wieder mit der Kiespumpe rausholen lässt.

Ich lasse das Gewicht mal bei 600 kg und mache mal so weiter. Auch wenn ich es nicht verstehe. Da ich das Gewicht verdoppelt habe müsste ich doch zumindest mal einen Unterschied merken also z.B. 2 cm Absenken / volle Kiespumpe.

komischer Brunnen ......
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Eriberto
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von Eriberto » Mi 21. Aug 2019, 14:13

Sofern irgendwie möglich, könnte auch das Drehen der Rohrtour inklusive der Auflast ausschließlich im Uhrzeigersinn etwas helfen...
Gruß
Florian
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bypsa
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von bypsa » Mi 21. Aug 2019, 14:45

Also ich hab ja noch nie geplunscht... :(
Aber nur vom überlegen her hört sich das so an als hättest du einen größeren Stein unter der Rohrkante der dein Rohr blockiert, obwohl dein Plunscher daran vorbei kommt. Der Stein sinkt dann nur langsam, wenn du viel Material darunter entfernst.
Hast du mal unter der Rohrkante gefühlt ob da was ist?
Etwa so: viewtopic.php?f=7&t=1104&start=30#p11119
-Flacheisen, gebogen.
Viel Erfolg
geplantes Vorhaben: Bohrbrunnen in der Garage, Deckenhöhe 2,20m, Grundwasserspiegel 9,80m u GOK, Bohrer 180mm, 6" DN150 TNA Glattwandrohr, aktuell 10,3m im Stein mit 200er Bohrkrone

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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von ibiza1425 » Mi 21. Aug 2019, 14:56

Platzprobleme :) habe nicht viel Abstand zum Gerätehaus. Ich habe am Anfang bei jedem Rohrwechsel etwas gedreht ( ohne Last in Einschraubrichtung) aber das ging nur die ersten 10m mit der Hand. Der Feinsand scheint echt zu kleben. Immerhin habe ich die Glattwandrohre genommen .....


Ich habe keine Stein :) Hatte ich auch schon überlegt nur habe ich das Verhalten ja schon mehrere Meter und irgendwann müsste er sich doch mal in die Mitte arbeiten? "Gefühlt" habe ich noch nicht. Habe nichts hier das 18m ist zum Stochern und dachte das man auf die Länge nicht viel merken wird.
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bypsa
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von bypsa » Mi 21. Aug 2019, 17:24

Hast du das Sumpfrohr nach innen angeschrägt?
geplantes Vorhaben: Bohrbrunnen in der Garage, Deckenhöhe 2,20m, Grundwasserspiegel 9,80m u GOK, Bohrer 180mm, 6" DN150 TNA Glattwandrohr, aktuell 10,3m im Stein mit 200er Bohrkrone

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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von ibiza1425 » Mi 21. Aug 2019, 20:14

Nein habe nur etwas stärker entgratet. Gedanke war nicht das es bricht wenn es zu dünn ist bzw zu spitz zuläuft. Fehler?
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