Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich

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ibiza1425
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von ibiza1425 » Do 25. Apr 2019, 11:46

Vielen Dank,

Ja, ab 1,5m Grundwasser.

Die längere Filterstrecke im Feinsand ist sicherlich besser.

Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte auf jeden Fall einen Brunnen der langfristig keine Mucken macht.
Jedoch bei 5 m Filterstrecke bin ich alleine bei 570 Eur.
Adapter auf 4,5" nochmal ca 100

Gibt es da keine sinnvolle alternative mit durchgehend 4,5" die günstiger ist aber gleichzeitig einen dauerhaften Betrieb gewährleistet?
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Bohrbrunnen
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von Bohrbrunnen » Do 25. Apr 2019, 12:40

Die wird es wohl geben.
Ist auch zu verstehen, kostet Geld und das schüttelt sich nicht aus dem Ärmel. :D
Du musst erst mal feststellen was du für Körnungen da hoch holst.
Also Meter für Meter das dokumentieren.
Ist auch besser für die Zukunft, weil man es nachlesen kann.
Vielleicht kommt dir ja noch was zur Hilfe, wie auch immer, grober Sand, Kies?
Je nach dem was kommt kann man vielleicht mit einer Kiesschüttung, in abgestimmter Größe und Filterstrümpfen was machen.
Aber das wird erst das Bohrgut entscheiden.
Gruß Manfred
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ibiza1425
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von ibiza1425 » Do 25. Apr 2019, 13:24

Danke, das werde ich machen :)

Eine Frage habe ich noch.

Das Plunschen geht extrem schwer. Nach dem ablassen der Kiespumpe kann ich mich bei dem ersten Anziehen teilweise an das Seil hängen ( 80KG)

Ich würde annehmen das der Sand extrem verdichtet ist?
Oder gibt es sonst noch Gründe das das so schwer geht?

Hat die Verdichtung auch einen Einfluss darauf wieviel Sand später bei dem Betrieb in den Brunnen gezogen wird?

Wenn ich die Kiespumpe ausleere kommt erst das Wasser und der Sand hat sich schon in der Pumpe abgesetzt.
Konsistenz ist aber nicht lehmig. Wenn ich zaghaft ausleere so das das Wasser erst abläuft Habe ich die Kiespumpe voll feuchten kompakten Sand.
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Bohrbrunnen
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von Bohrbrunnen » Do 25. Apr 2019, 23:42

Nun das ist jetzt so eine Sache, ich bin leider nicht an der Baustelle.
Die Vermutung liegt nahe das sich die Kiespumpe festsaugt.
Du solltest mal die Tiefe nachmessen.
Stimmt die Länge der eingebrachten Rohre mit dem innen gemessenen Abstand von GOK zum Boden überein?
Der Sand im Rohr ist lockerer als der außerhalb.
Dazu kommt der Reibungswiederstand. ( Außendruck vom Erdreich auf das Brunnenrohr )
Dieser Widerstand ist nur durch Auflast zu kompensieren. Wobei das auch nicht unendlich geht.
Es ist auch wichtig herauszufinden welche Korngröße du förderst.
Ist es noch Feinsand, oder schon Schluff.
Gruß Manfred
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von ibiza1425 » Mi 14. Aug 2019, 10:22

Also ich bin mit der Kiespumpe ca 80 cm unter dem Rohr. Ich hole immer ca. eine halbe Pumpe voll mit hoch und das Rohr rutscht etwa 1cm.
Gewicht habe ich etwa 300Kg auf der Klammer.

Einmal hat hat es beim Hochziehen einen Unterdruck gegeben und die Membran der Pume ist nach außen geklappt. Dann habe ich mehrmals hoch und runter gezogen und das Rohr ist gemütlich ca 15 cm gerutscht.

Beim nächsten Runterfahren stand die Pumpe wieder ca 80 cm höher also muss unter dem Rohr alles eingebrochen sein.

Das Rohr rutsche auch nicht mehr bis ich wieder ca. 80cm unter dem Rohr war.
Und das geht jetzt schon die letzten Meter so.

Soll ich es mit noch mehr Gewicht versuchen?
Ich hole aktuell viel zu viel Material raus und bei jedem Hochziehen rutscht das Rohr nur ca. 1cm.

Die Korngröße wechselt sehr häufig hatte sogar 40 cm Mittelsand und jetzt wieder Feinsand mit weißem Tonschlamm.

Bin aktuell bei 16,7m.
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Eriberto
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von Eriberto » Mi 14. Aug 2019, 10:24

Bedeutend mehr Gewicht! 500 - 600 kg sind bei gerader Rohrtour kein Problem.
Gruß
Florian

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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von ibiza1425 » Mi 14. Aug 2019, 19:18

also ich habe nun mal auf ca 500 Kg erhöht. leider aber ähnliches Rutschverhalten. Nachmessung zeigte auch immer noch ca 80cm unter dem Rohr.
Ich habe gerade 1 Schubkarren Sand für 10 cm hochgeholt in 2,5h.

Wenn es ja garnicht rutschen würde würde ich sagen ich stehe auf was auf aber warum rutscht es immer um ca 0,5 bis 1cm? Wo hole ich das ganze Material her?

Material wird immerhin aktuell etwas grober..... (ca 0,1 -3mm)

Gibt es noch Ideen?
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Bohrbrunnen
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von Bohrbrunnen » Mi 14. Aug 2019, 20:08

Mit was für Rohren arbeitest du?
Gruß Manfred
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von ibiza1425 » Mi 14. Aug 2019, 21:43

Mit 6" Glattwandrohren mit TNA Gewinde
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von Bohrbrunnen » Mi 14. Aug 2019, 22:45

Versuche mal 10 cm zu ziehen, dann wieder abteufen.
Gewicht sollte bis 800 kg gehen, wenn die Rohrtour senkrecht steht und die Gewinde fest angezogen sind.
Gruß Manfred
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