Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich
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Plunschmeister
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von Plunschmeister » So 3. Nov 2019, 12:04

Die Schichten verlaufen ja nicht nur horizontal, sondern auch vertikal, gleich wie in einem gebackenen Marmorkuchen.
Beim bohren im Feinsand hast du u.U. eine solche vertikale Schicht in einem kleinen Abstand gestreift. Durch das Ziehen der Rohrtour ist die feinsandige Schicht, durch den Druck der grobsandigen Schicht eingebrochen. Vorher hat das BR diesen Druck stabilisiert. Wäre eine Möglichkeit.
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
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Gruß PM

Ollie1976
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von Ollie1976 » Mo 4. Nov 2019, 16:43

Plunschmeister hat geschrieben:Die Schichten verlaufen ja nicht nur horizontal, sondern auch vertikal, gleich wie in einem gebackenen Marmorkuchen.
Beim bohren im Feinsand hast du u.U. eine solche vertikale Schicht in einem kleinen Abstand gestreift. Durch das Ziehen der Rohrtour ist die feinsandige Schicht, durch den Druck der grobsandigen Schicht eingebrochen. Vorher hat das BR diesen Druck stabilisiert. Wäre eine Möglichkeit.
Genau so ist es!
Viel Erfolg, hoffentlich klappt das jetzt wieder. Du warst schon mal so tief, also muss das auch wieder klappen.
!!! Und bitte beachten: Niemals die Kiespumpe oder den Plunscher nur so eben am Boden stecken lassen weil man plötzlich pinkeln muss, eine Zigarette rauchen oder aufs Handy glotzen!!!

Grüsse Olaf

Topic author
ibiza1425
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von ibiza1425 » Mi 6. Nov 2019, 06:29

Ich hatte nie gedacht das ich so etwas wie Kies überhaupt habe....und wie schön der ist. Hoffentlich kommt der ganz unten auch noch mal. Vor dem Winter werde ich es vermutlich nicht mehr schaffen viel tiefer zu kommen als ich war. Lasse ich es lieber in aktueller Tiefe stehen oder versuchen ich so weit runter zukommen wie möglich? Also wegen dem Festsetzen / Zunahme des Reibungswiderstandes während längerer Arbeitspause oder ist das kein Problem?

Ollie1976
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Re: Brunnen DN150 bei eventuell Feinsand.

Beitrag von Ollie1976 » Mi 6. Nov 2019, 12:54

ibiza1425 hat geschrieben:Ich hatte nie gedacht das ich so etwas wie Kies überhaupt habe....und wie schön der ist. Hoffentlich kommt der ganz unten auch noch mal. Vor dem Winter werde ich es vermutlich nicht mehr schaffen viel tiefer zu kommen als ich war. Lasse ich es lieber in aktueller Tiefe stehen oder versuchen ich so weit runter zukommen wie möglich? Also wegen dem Festsetzen / Zunahme des Reibungswiderstandes während längerer Arbeitspause oder ist das kein Problem?
Kann ich dir leider nicht sagen. Ich habe noch nie einen Brunnen gebohrt mit "Pause". Weil est bei mir Brot auf den Tisch bringt kann ich es mir nicht leisten lange rumzufackeln und auch noch in der Hoffnung das es genügend Grundwasser geben wird.
Es kann durchaus sein, dass einer mich anruft und nur 20 km von mir entfernt ist, und das ich dann nicht kommen werde weil ich dem Boden nicht traue, es sei aus eigener Erfahrung oder die der Kollegen.
Was Viele nicht wissen: Wenn der Brunnen betriebsfertig ist und ich mit meinen Pumpen dem Kunden demonstriere dass er genügend Wasser bringt, dann sind sie erstmals begeistert, rufen dann aber nach drei Wochen an und beklagen sich es gäbe Roststellen an Natursteinterrasse, das Auto ist voller komischen Flecken und das Wasser riecht wie frisches Blut, ist aber trotzdem mega klar und es ist kein Sandkörnchen mit in die Pumpe gezogen...
Das ist nun einmal ein Risiko, man kann nirgendwo in die Erde hineinschauen.

Was ich damit auch meine: Die Tiefe ist wichtig zu berücksichtigen wenn es um die Wassermenge geht, aber auch um die Qualität (Eisen, Mangan usw.)
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