Bohrbrunnen in der Garage mit geringer Deckenhöhe (2,20m) bohren

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Plunschmeister
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Re: Bohrbrunnen in der Garage mit geringer Deckenhöhe (2,20m) bohren

Beitrag von Plunschmeister » So 28. Jun 2020, 21:41

bypsa hat geschrieben:
So 28. Jun 2020, 21:16
Ok, ich habe aber momentan nur diese Membranpumpe, das ist nicht optimal. Du meinst wegen der Ergiebigkeit, ob die immer noch gut ist wegen der geringen Schlitzweite?
Ja genau, es könnte ja sein, dass der Wasserspiegel durch die geringe SW im Brunnen bereits etwas mehr abfällt. Dann könnte man notfalls die Schüttung weglassen.
Eine Verrohrung im Festgestein erfolgt wirklich nur zum Schutz der Pumpe, die Kiesschüttung schützt das BR vor abfallendem Gestein.
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Re: Bohrbrunnen in der Garage mit geringer Deckenhöhe (2,20m) bohren

Beitrag von bypsa » Mo 29. Jun 2020, 22:48

Ich habe heute noch mal gepumpt, das Ergebnis war das gleiche wie ohne Brunnenrohr. Der Wasserpegel fällt etwa um einen Meter und bleibt dann dort.
Bedeutet, dass die geringe Schlitzweite ausreichend ist....
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Plunschmeister
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Re: Bohrbrunnen in der Garage mit geringer Deckenhöhe (2,20m) bohren

Beitrag von Plunschmeister » Mo 29. Jun 2020, 22:52

Ja. Aber verwende dann eine großkornige Kiesschüttung.
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Re: Bohrbrunnen in der Garage mit geringer Deckenhöhe (2,20m) bohren

Beitrag von bypsa » Mo 29. Jun 2020, 22:54

Ok.5-8mm dachte ich.
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Re: Bohrbrunnen in der Garage mit geringer Deckenhöhe (2,20m) bohren

Beitrag von bypsa » Do 2. Jul 2020, 23:13

Es geht weiter mit der Pumpe - die richtige wurde jetzt geliefert.
Wie hier oft geschrieben wird soll man das Rückschlagventil aus der Pumpe ausbauen und ein Schrägsitzventil oben am Brunnenkopf montieren.
Die Pumpe habe ich vorhin zerlegt - dazu gibt es ein gutes Video auf Youtube - einfach "Tiefbrunnenpumpe reparieren" eingeben.
Mein Elektrikerherz hat dann einen Schlag bekommen als ich das gesehen habe: geht garnicht!!! :o
Nicht die Kupferadern sondern die Isolierung gecrimpt... :roll: - Das ist keine Chinapumpe! obwohl die wahrscheinlich fast alle da herkommen...
Bild Bild
Der Querschnitt von 0.5mm2 ist zwar vom Strom her ausreichend aber so fein, das da fast kein Material zum Crimpen ist...
Ich werde den Lieferant anschreiben und Stellung dazu nehmen lassen...

Hier die restlichen Bilder vom Zerlegen der Pumpe und dem Ventil, das man leicht rausnehmen kann
Es waren insgesamt viele Montagereste und feine Metallspäne im Inneren der Pumpe zu finden - nicht schön...:
Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild
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Re: Bohrbrunnen in der Garage mit geringer Deckenhöhe (2,20m) bohren

Beitrag von Moister » Fr 3. Jul 2020, 07:44

Brutal!
Zuerst mal super dass du Bilder gemacht hast wie windig die verbauten Rückschlagventile sind.

Aber die gecrimpten Ösen gehen ja mal gar nicht. An stromführenden Adern hat man eine drastische Querschnittsverkleinerung und der Schutzleiter hat fast nur Alibifunktion. Wurscht hängt ja im Wasser, das leitet auch.
Und ich dachte in der Industrie werden die Quetschverbinder mit den Kunststoffhüllen inzwischen nicht mehr verwendet weil man eben nicht sieht ob die Leitung dort ist wo sie hinsoll und man die Quetschstelle der Metallhülse unter der Isolierung nicht sieht. (Aber das kann auch nur im Bereich Schaltschrankbau oder herstellerseitig so geregelt sein).
Eigentlich sollte man den Lieferanten/Hersteller mit den Fotos konfrontieren (vielleicht nicht gerade du weil du das Teil gerade innerhalb der Garantie zerlegt hast).

Beim Zusammenbau den Sicherungslack nicht vergessen!
Schöne Grüße.
Roland
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Re: Bohrbrunnen in der Garage mit geringer Deckenhöhe (2,20m) bohren

Beitrag von bypsa » Fr 3. Jul 2020, 08:01

Du meinst Sicherungslack für die Schutzleiterverschraubung? - da gehören normalerweise Zahnscheiben hin...
Den Lieferanten habe ich damit konfrontiert - da ist mir die Garantie egal...
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Re: Bohrbrunnen in der Garage mit geringer Deckenhöhe (2,20m) bohren

Beitrag von Moister » Fr 3. Jul 2020, 21:08

bypsa hat geschrieben:
Fr 3. Jul 2020, 08:01
Du meinst Sicherungslack für die Schutzleiterverschraubung? - da gehören normalerweise Zahnscheiben hin...
Ja, Lack an alle Schrauben und Muttern.

Normalerweise Zahnscheiben. Das war auch mein erster Gedanke, ich habs ja so gelernt.
Mich hat dieser Artikel stutzig gemacht.
Deswegen wollte ich nicht speziell auf die Schutzleiterverschraubung eingehen. Da du es jetzt angesprochen hast: Ja, ich würde immer ein Federelement zischen obere Scheibe und Mutter legen. In der Lehre war es eine Zahnscheibe, genau.
Wenn da jetzt eine selbstsichernde Mutter vorgesehen ist damit die Mutter bei Lockerung nicht verlohren geht... gut, dann eben eine selbstsichernde Mutter statt der normalen.

Ist da ein GS-Zeichen, etc drauf?
Schöne Grüße.
Roland
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Re: Bohrbrunnen in der Garage mit geringer Deckenhöhe (2,20m) bohren

Beitrag von Thoralf » Mo 6. Jul 2020, 23:14

bypsa hat geschrieben:
Do 2. Jul 2020, 23:13
Mein Elektrikerherz hat dann einen Schlag bekommen als ich das gesehen habe: geht garnicht!!! :o
Nicht die Kupferadern sondern die Isolierung gecrimpt... :roll: - Das ist keine Chinapumpe! obwohl die wahrscheinlich fast alle da herkommen...
Der Querschnitt von 0.5mm2 ist zwar vom Strom her ausreichend aber so fein, das da fast kein Material zum Crimpen ist...
Ich werde den Lieferant anschreiben und Stellung dazu nehmen lassen...
Oha, das ist ja schon beinahe ein Fall für den Staatsanwalt. Versuchte fahrlässige Körperverletzung. Oder so ähnlich. Pfusch hoch drei. Welcher Hersteller macht denn so was??? :shock: Der Lieferant kann ja nicht so recht was dafür, es sei denn, er hat selbst dran rumgepfuscht, aus welchen Gründen auch immer. Ist eigentlich ein GS oder VDE-Prüfzeichen drauf?

LG
Thoralf
Der Elektroingenieur in mir meint: "Wasser braucht Strom" 8-)
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Re: Bohrbrunnen in der Garage mit geringer Deckenhöhe (2,20m) bohren

Beitrag von bypsa » Mo 6. Jul 2020, 23:28

Nein, nur das CE-Zeichen
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