Bohrbrunnen im märkischen Sand

Grundwasseranfang in jeder Tiefe möglich

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Re: Bohrbrunnen im märkischen Sand

Beitragvon Netti14 » So 5. Aug 2018, 17:28

Bohrbrunnen hat geschrieben:Die 2,6m³ beziehen sich nicht auf den Brunnen!
Das ist eine Angabe wenn die Filter in reinem Wasser stehen!
Im Boden ist es wesentlich weniger.
Von daher auch meine Filterrohr Angabe, 4 sind Minimum.
Du willst ja nicht alle paar Jahre einen neuen Brunnen bauen.


Das ist gut zu wissen! Muss nun das obere Ende der Rohrtour luftdicht verschlossen werden, damit die Pumpe durch den Filter saugt? Ich könnte mir vorstellen, das diese Filter einen ganz schönen Widerstand bieten...

Mich wundert es nur, dass dieser Brunnen bei mir wohl doch recht kompliziert und suboptimal wird. Mein Opa hat vor ca 50 Jahren einen Brunnen bohren/ schlagen lassen. Da kommt ein 5/4" Rohr aus der Erde. Der Brunnen ist vielleicht 10m vom Neuen weg. Da kommt noch Wasser, nur wird das Rohr wohl irgendwo durchgefault sein, denn es kommt immer etwas Luft mit. Diese Schlagbrunnen hatten, so die Aussage eines Fachmannes wohl auch ein Filtersieb mit 0,3mm. Sand kommt da aber keiner mit.
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Re: Bohrbrunnen im märkischen Sand

Beitragvon Plunschmeister » So 5. Aug 2018, 18:05

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Re: Bohrbrunnen im märkischen Sand

Beitragvon Netti14 » So 5. Aug 2018, 21:20

danke für den link. Hatte ich irgendwie schon mal gelesen, aber wieder vergessen.
Ist fast die gleiche Konstellation wie bei mir. Also muss ich jetzt auf die Feinsandfilter sparen...

danke nochmal für die Tipps!
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Re: Bohrbrunnen im märkischen Sand

Beitragvon Plunschmeister » So 5. Aug 2018, 22:22

Du kannst den Brunnen dennoch einmal bepumpen, da ja auch ein alter Rammbrunnen noch läuft.
Das der Bohrbrunnen beim Spülen überläuft, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass sich die Filterstrecke zugesetzt hat. Bei festem Feinsand versickert das Wasser halt langsamer. Ist der überwiegende Kornanteil größer als 0,2 mm, könnte es eventuell funktionieren. Ein Versuch ist es Wert!
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Re: Bohrbrunnen im märkischen Sand

Beitragvon Netti14 » Mo 6. Aug 2018, 05:31

ok, dann probier ich das erst mal. Ich hatte ja extra zum Anpumpen eine 4" Tauchpumpe als Membranpumpe - (wegen des Sandes) bestellt. Hatte gelesen, man soll mit wenig Leistung anpumpen, die macht maximal 1200l/h.
Kommt wahrscheinlich heute, dann probier ich mal.
Wie lange sollte das Anpumpen gemacht werden? Ich hab da Aussagen zwischen 4 und 16h gelesen...
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Re: Bohrbrunnen im märkischen Sand

Beitragvon Plunschmeister » Mo 6. Aug 2018, 05:57

Eine Membran-Pumpe ist nicht sooo gut. Durch die Vibration ziehst du ja noch mehr Feinsand an.
Vermutlich und das aufgrund des Feinsandes, wird die Wassersäule im Brunnen abfallen. Die Pumpe dann so drosseln, das ein durchgängiges Pumpen möglich ist.
Du kannst dann 1 h bis 3 h am Stück pumpen und zwischendurch immer pausieren. Ein paar Kubikmeter musst du schon entnehmen.
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Re: Bohrbrunnen im märkischen Sand

Beitragvon Netti14 » Mo 6. Aug 2018, 09:40

danke, das mach ich so. Vielleicht kann ich mir die ganze extra Rohrtour sparen...hoffentlich
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Re: Bohrbrunnen im märkischen Sand

Beitragvon Netti14 » Mo 6. Aug 2018, 14:14

eine Frage ist immer noch offen (mindestens):
Ich lese immer wieder von dem Brunnenkopf, hab eben dazu auch noch in einigen anderen Threads gelesen.
Ist der nun notwendig, um Dreck und Ungeziefer fern zu halten, oder auch zwingend für den Pumpenbetrieb, um einen Unterdruck im Rohr zu erzeugen (wenn die Pumpe läuft) damit auch Wasser durch die Filterschlitze gesaugt wird? Oder muss das allein nachfließen?
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Re: Bohrbrunnen im märkischen Sand

Beitragvon Bohrbrunnen » Mo 6. Aug 2018, 14:53

Gruß Manfred
Glück Auf!

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Re: Bohrbrunnen im märkischen Sand

Beitragvon Eriberto » Mo 6. Aug 2018, 14:54

Hallo Netti,

der Brunnenkopf dient lediglich dazu, dass Brunnenrohr nach oben zur Umwelt hin fachgerecht abzuschließen und ist 'selbstverständlich' einzubauen.
Wasser ist eines unserer wichtigsten Lebensmittel und muss vor Kontamination geschützt werden!
Ein Unterdruck, so er denn entstehen würde, bedeutete das Ende des Brunnens, da nichts mehr gefördert werden könnte... 8-)
Gruß
Florian

Edit: ah, sehe gerade... Manfred hat schon entsprechendes Material verlinkt :lol: .

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