Der Wasserpanscher bohrt sich einen Brunnen

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Bohrbrunnen
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Re: Der Wasserpanscher bohrt sich einen Brunnen

Beitrag von Bohrbrunnen » Mo 28. Okt 2019, 18:59

Olaf verlängere mal die Wendel.
Wendelbereich 100 cm.
Das sollte reichen um ein lotrechtes Bohrloch hin zu bekommen.
Warum arbeitest du in einer Grube?
Ebenerdig anfangen, Grube wird erst nach Fertigstellung ausgehoben. Ist einfacher so, für den Fall das du nochmals anfängst.
Gruß Manfred
Glück Auf!

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Ollie1976
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Re: Der Wasserpanscher bohrt sich einen Brunnen

Beitrag von Ollie1976 » Mo 28. Okt 2019, 19:54

Bohrbrunnen hat geschrieben:Olaf verlängere mal die Wendel.
Wendelbereich 100 cm.
Das sollte reichen um ein lotrechtes Bohrloch hin zu bekommen.
Warum arbeitest du in einer Grube?
Ebenerdig anfangen, Grube wird erst nach Fertigstellung ausgehoben. Ist einfacher so, für den Fall das du nochmals anfängst.
Hallo Manfred,

danke für den Tip! Der Bohrer funktioniert aber einwandfrei bis jetzt, ich wollte dem Wasserpanscher nur mitteilen das ich die gleichen Erfahrungen hatte mit den Vida-Bohrern.
Ich werde trotzdem mal nachdenken über eine verlängerte Wendel.

Die Grube war schon vor Ort. Weil das Grundwasser erst in 6 M liegt (Ich kenne das Gebiet sehr gut und es gab im selben Garten bereits einen alten Brunnen in dem ich die Grundwassertiefe nachmessen konnte) und der Kunde eine sehr starke Ansaugpumpe von Calpeda (380Volt) einsetzen möchte, benutzen wir diesen extra Meter Tiefe um die Ansaugkraft zu erhöhen. Bei meinem Dreibein mit Plunscher ist das alles kein Problem, nur aufpassen das man nicht reinfällt :) Ich verstehe was du damit meinst, war aber alles schon so überlegt.
Die Grube werden wir jetzt nach fertigstellung des Brunnen noch mal einen Meter tiefer machen und dort die Pumpe in ein gemauertes Gehäuse installieren.
Gesammttiefe des Brunnen liegt nu bei 11 M. Ab 6 M Grundwasser, also eine Wassersäule von 5 M.
Rohrtour 90 mm Durchschnitt, 2,5 M Filterstrecke, SW 0,5 mm. Weil ich Arbeitsrohre aus Stahl verwende geht das alles ziemlich locker, der Boden ist hier sehr gut. Kein Lehm, nur Sand und nach etwa 7 M sehr grober Sand und dann Kies. Die gesammte Filterstrecke wurde in die Kiesschicht gestellt. Diese Calpeda Pumpe zieht ordentliche Mengen, es sind hier um die 5.000 Liter die Stunde gefragt, und der 90 mm Brunnen bringt diese auch problemlos.

Bevor man einen Brunnen bauen will, muss der Boden genauestens inspektiert werden, ich kann das nicht oft genug wiederholen. Es wird leider zu oft von Hobbyisten (aber auch Profis) einen viel zu grossen Durchmesser benutzt. Also ich sage mal so: Auch in idealen Bedingen ist 125 mm Durchschnitt das Maximum was ein Mensch ohne Hilfe von Maschinenkraft machen kann. Und das dann mit Hilfe von Arbeitsrohren. Ohne Arbeitsrohre, also direkt durchplunschen ist bei 125 mm in meinen Augen total bekloppt.


Grüsse Olaf
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