Quellbecken sanieren

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Quellbecken sanieren

Beitrag von Quellgrund » Di 14. Jan 2020, 11:12

Hallo,
ich bräuchte Unterstützung und Informationen.
Ich habe auf meinem Grundstück eine Quelle, die aus dem Boden sprudelt. Die ist von einem Becken umbaut, in den Hang gebaut , sicherlich zu 5/6 unterirdisch. Backsteinbau. Das ganze ist, mal geschätzt 100Jahre plus alt, zumindest kennen es die alten 80jährigen schon so wie es jetzt ist. Nun scheint mir das ganze undicht zu werden, zumindest steht im Vorbecken jetzt konstant Wasser, was wohl nicht immer so war. Und der folgende Bachlauf wird am Ufer unterspült. Ich bin hier erst seit 7 Jahren und weiß natürlich nicht, ob das mit dem Bachlauf wirklich im Zusammenhang steht.
Wie könnte man so ein Becken sanieren?
Ich wäre über Tips und Hilfe sehr dankbar.
Gruß in die Runde
Marianne
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Plunschmeister
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Re: Quellbecken sanieren

Beitrag von Plunschmeister » Di 14. Jan 2020, 13:07

Hallo Marianne und willkommen bei uns im Forum.
Die Quellfassung richtet sich ja nach der Art der Quelle. Eventuell kannst du einmal eine Skizze vom Aufbau der Quellfassung anfertigen?
Bilder wären natürlich auch nicht schlecht. Stehen da Bäume in der näheren Umgebung der Quelle?
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Gruß PM

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Re: Quellbecken sanieren

Beitrag von Quellgrund » Do 16. Jan 2020, 17:03

Hallo,
ich habe jetzt Bilder gemacht, verstehe aber gerade nicht, wie ich die hier hochladen kann.
Auch hier wäre ein Tip hilfreich.
Lg Marianne

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Re: Bilder upload ins Forum

Beitrag von Quellgrund » Do 16. Jan 2020, 17:26

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Also, ich hoffe, ihr könnt die jetzt abrufen
Lg Marianne

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Re: Bilder upload ins Forum

Beitrag von Quellgrund » Do 16. Jan 2020, 17:47

Hi,
das Becken hat ca 2,50 x2,50 und ca 150 hoch.
Momentane Schüttung geschätzt 120 l/sek, im letzten Sommer geschätzt 10-20 l/sek

Lg Marianne
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Re: Quellbecken sanieren

Beitrag von Plunschmeister » Fr 17. Jan 2020, 06:12

Offenbar wurden Zulauf- und Überlaufrohre im Quellsammler schon einmal ersetzt. Auf den ersten Blick würde ich meinen, dass der Rohrquerschnitt, für eine Quellschüttung - wie von dir angegeben - von 120 l/sek , zu gering ist.
Dieses würde auf eine hohe Strömungsgeschwindigkeit am Überlauf erklären und ein Unterspülen verursachen.
Gleichzeitig nimmt mit dem Gefälle auch die Fließgeschwindigkeit in einem geraden Bachverlauf zu, es kommt zur Erosion.

Leider kann ich die Bilder aber nicht gänzlich nachvollziehen: Du schreibst einmal von einem Vorbecken und einmal das Becken hat 2,50 x2,50 und ca 150 hoch.
Handelt es sich hierbei um 2 separate Becken oder ist das "Vorbecken" nur im Hauptbecken, mit dem beschriebenen Abmaßen "abgeteilt"?
Oder wie erfolgt eine Verbindung der beiden Becken?
Wie nutzt ihr das Quellwasser?
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Gruß PM

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Re: Quellbecken sanieren

Beitrag von Quellgrund » So 19. Jan 2020, 12:03

Hallo,
nur das letzte Bild zeigt das Vorbecken, dass nach Aussage meines Nachbarn früher trocken war, jetzt aber die gleiche Wasserhöhe hat wie das Quellbecken. Aus dem Vorbecken gehen drei Rohre ab, eines ins Haus zu einem Druckerhöher für das Gartenwasser, eines für einen Springbrunnen und eines ging wohl früher zu einem Generator. Bei der derzeitigen Schüttung sieht man auch, wie das Wasser durch die Wand drückt.
Im eigentlichen Quellbecken war ich länger nicht mehr. Wenn ich mich recht entsinne, geht ein Abfluss raus, ein paar Meter unterirdisch und mündet dann in den Bach und es ging ein Abzweig zum Nachbarn, den mein Vorbesitzer aber aus Bosheit irgendwo auf dem Gelände wohl unterbrochen hat.
Früher war das die Wasserversorgung für 3-4 Häuser, heute nutze ich es als Gartenwasser, aber das Wasser hat hervorragende Trinkwasserqualität und ich würde gerne eine Pumpe haben, um direkt aus dem Quellbecken Trinkwasser zu holen.
Ich weiß, die Bilder sind schwer zu verstehen, aber besser kann ich es nicht fotografieren.
Vielen Dank schonmal
Marianne
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Re: Quellbecken sanieren

Beitrag von Plunschmeister » So 19. Jan 2020, 16:15

nur das letzte Bild zeigt das Vorbecken, dass nach Aussage meines Nachbarn früher trocken war, jetzt aber die gleiche Wasserhöhe hat wie das Quellbecken. Aus dem Vorbecken gehen drei Rohre ab, eines ins Haus zu einem Druckerhöher für das Gartenwasser, eines für einen Springbrunnen und eines ging wohl früher zu einem Generator.
Wenn von hier aus früher die Wasserverteilung erfolgte, kann es ja nicht trocken gewesen sein.
Zur Sanierung selbst: Wenn dort nun nicht gerade größere Durchbrüche oder Risse vorhanden sind, könnte man hier einfach mit Dichtschlämme streichen. Diese wird zur Abdichtung von Kellern, Schwimmbädern und Trinkwasserbehältern bis 10 m Füllhöhe verwendet.
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Gruß PM
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