Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Wasserpumpe ohne Strom

Topic author
Gorilla
Beiträge: 22
Registriert: Do 13. Apr 2017, 01:32

Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Gorilla » Di 12. Sep 2017, 13:45

Hallo PM,

Ein weiteres Problem bei den Verschraubungen ist der Rost, da die Gewinde an den verzinkten Teilen nicht verzinkt sind. Das sieht man an meinem Widder sehr gut: an den Verbindungsstellen sieht man viel Rost und mit der Zeit frisst der sich in das Material hinein, so dass dieses sproede wird und bricht. Da sehe ich auch einen Vorteil bei der Flanschbauweise.
Ich hatte nun meine Skizzen schon hochgeladen, bevor ich Deine Antwort gesehen habe. Ich stelle sie einfach mal hier zur Diskussion.
Dies waere also Die Aenderung des Vorhandenen Ventils, die ich jedoch nur durchfuehren wuerde, wenn der Widder mit dem Ventil so wie es ist, rund laeuft.

Bild


Dies waere eine Alternative fuer das Stossventil, wenn ich mit dem vorhandenen nicht zufrieden sein sollte. Das Plastikteil wuerde ich dann auch durch eine Klammer mit dem T-Stueck zusaetzlich sichern.

Bild


Eine zweite Alternative, die ich bevorzugt ausprobieren wuerde, wenn ich eine passende Gummikugel finde.

Bild


In den Bauanleitungen habe ich gelesen, dass die Ventile eine Nummer groesser sein sollten als die Treibleitung. Dies mag erklaeren, warum ich schon zwei Druckventile geschrottet habe. Das eine war ein "billiges" duennwandiges 1" Klappventil und das andere ein 1/2" Rueckschlagventil fuer vertikalen Betrieb. Nun verwende ich ein 1,5" Rueckschlagventil fuer vertikalen Betrieb. Da meine Treibleitung 2,5" hat, sollte das Druckventil also auch mindestens 3" haben. Deshalb habe ich entsprechend auch fuer das Druckventil eine Skizze angefertigt. Ich habe da unten eine 2,5" Oeffnung verwendet, wie sie sich auch oben ergibt dirch die Huelse mit Absatz und Bohrungen als Hubbegrenzung fuer die Kugel. Ich glaube mit Standard Isolationsmaterial kann ich da nicht groesser gehen. Sonst habe ich zu duenne Wandung an der Huelse oder die Kugel verklemmt sich oder der kritische Fliessquerschnitt wird zu klein.

Bild


Wie waere es, wenn ich anstatt der 0,5mm Bohrung fuer das Schnueffelventil einfach das Teflon an der unteren Verbindung mit dem Rueckschlagventil weglasse?

Ich habe mal mit dem GPS den Hoehenunterschied zu meinem Tank bestimmt. Das waren 44m. Das ist natuerlich nicht genau. Wenn ich also 50m ansetze, denke ich, sollte ich auf der sicheren Seite sein.

Gruss
Christoph
Benutzeravatar

Plunschmeister
Beiträge: 1684
Registriert: Do 1. Aug 2013, 18:11

Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Plunschmeister » Di 12. Sep 2017, 18:51

Hallo Christoph,
Ein weiteres Problem bei den Verschraubungen ist der Rost, da die Gewinde an den verzinkten Teilen nicht verzinkt sind.

Genau, Rostansatz ist hier schon nach einer Woche zu verzeichnen.

Zum Druckventil:
Das schaut gut aus, so hätte ich das auch gemacht. :lol: Die Hülse, über der Kugel, mit den kleinen Bohrungen - ist das der Anschlag und damit praktisch die Begrenzung nach oben? Das Wasser strömt durch die Bohrungen am Umfang in den Windkessel, weil die Kugel das Rohr verschließt.

Die Kugel muss so groß sein, damit sie unten nicht bis zu ihrem Radius im bell reducer aufliegt, denn kommt Druck vom Windkessel hängt sie fest.
Ich habe einer Trackball Mouse die große Kugel entnommen.

Schnüffelventil:
Würde da schon eine kleine Bohrung machen, schaut auch immer nett aus, wenn das Wasser am Belüftungsventil raus spritzt :lol: .
Ich kenne da eure Verschraubungen nicht, ist es Withworth- Rohrgewinde, dann dichtet dieses ja bereits in den Flanken ab. ;)

Stoßventil:
Mit deiner ersten Variante, kann ich mich nicht anfreunden. Die Hülse wird nicht lange halten, die Dichtung auch nicht.

Die Alternative ist da besser, doch die Gummidichtung kannst du weglassen. Kolben und Kolbenstange sollten dann allerdings aus einem Stück gedreht werden (Niro) und die Führungsbuchse aus E-Plastic. Mit der Stärke vom Ventilteller, sollte man nicht geizen. Das Metall dichtet auf dem Kunststoff ab, du hast also praktisch schon eine Dichtung.
Eine zusätzliche Klammer wird wohl nötig sein (Auflageflansch zum verschrauben)

Stoßventil mit Kugel:
Das wird so nicht funktionieren meine ich, weil da wieder ein Auflagegewicht fehlt. Nun man könnte die Gummikugel durchbohren....
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
* 2712193509122015*
Gruß PM

Topic author
Gorilla
Beiträge: 22
Registriert: Do 13. Apr 2017, 01:32

Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Gorilla » Mi 13. Sep 2017, 04:50

Hallo PM

Plunschmeister hat geschrieben:Dein Wassergefälle ( Fallhöhe) beträgt 4m.
Die Triebleitung ist 12m lang.
Das Wasser wird vertikal 6m hoch gepumpt?
Wie viel Triebwasser steht eigentlich zur Verfügung?


- Ja, Wobei der Kopf der Triebleitung 1 m unter der Wasseroberflaeche liegt, wenn der Widder nicht laeuft. Dies entspricht dann genau dem Wasserspiegel an der Entnahmestelle im Bach. Also die Triebleitung duerfte von Kopf bis Widder einen Hoehenunterschied von 3m haben.
- Richtig, die Triebleitung ist 12m lang
- Nein, es wird 6 m ueber den hoechsten Punkt auf der Farm in den blauen Tank gepumpt. Mit GPS bin ich auf 44m gekommen
- Dies muesste ich mal auslitern. Dazu schraube ich einfach den Widder ab und stelle, nachdem das Becken leer gelaufen ist, einen 20l Eimer unter die Triebleitung. Dann kenne ich die tatsaechliche Zulaufmenge. Das wede ich tun, wenn ich wieder auf meine Farm komme.

Plunschmeister hat geschrieben:Die Triebleitungslänge steht im Zusammenhang mit dem Gefälle! Das Idealverhältnis wäre 1:4, welches man bei einem Bau anstreben sollte. Die Triebleitung sollte also 4 x so lang sein, wie die Gefällhöhe.


Da sollte ich doch noch Mal ein Druckmanometer kaufen, um das Gefaelle genau zu bestimmen. Ich hab mir ein rechtwinkliges Dreieck aus Bambusstangen gemacht. Die Hypothenuse war 6m lang und die Gegenkathete zum kleinsten Winkel vermutlich 2 m. Auf die Ankathete habe ich dann eine Wasserwaage gelegt. Das zwei Mal zwischen Widder und der Richtung wo ich das Becken haben wollte. Dann haben wir das Becken und den Kanal zum Widder gegraben. Das Rohr liegt im oberen Teil wesentlich tiefer unter der Erde wie in der Naehe des Widders.

Ich verwende eine 1/2"Druckleitung was vermutlich nachteilig ist, wegen der grossen Reibung bei hoher Fliessgeschwindigkeit. Besser waere wahrscheinlich 3/4" oder waere es sogar besser auf 1" zu gehen, wenn ich die Leitung austausche?


Plunschmeister hat geschrieben:Wie lang ist die Leitung denn genau?


Die Druck-Leitung ist 120m lang.

Topic author
Gorilla
Beiträge: 22
Registriert: Do 13. Apr 2017, 01:32

Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Gorilla » Mi 13. Sep 2017, 06:18

Plunschmeister hat geschrieben:Zum Druckventil:
Das schaut gut aus, so hätte ich das auch gemacht. :lol: Die Hülse, über der Kugel, mit den kleinen Bohrungen - ist das der Anschlag und damit praktisch die Begrenzung nach oben? Das Wasser strömt durch die Bohrungen am Umfang in den Windkessel, weil die Kugel das Rohr verschließt.


Genau, so ist es. Gute Idee, das mit dem TrackBall. :D

Plunschmeister hat geschrieben:Schnüffelventil:
Würde da schon eine kleine Bohrung machen, schaut auch immer nett aus, wenn das Wasser am Belüftungsventil raus spritzt :lol: .
Ich kenne da eure Verschraubungen nicht, ist es Withworth- Rohrgewinde, dann dichtet dieses ja bereits in den Flanken ab. ;)


OK, ich nehme die Herausforderung mit der 0,5mm Bohrung an. Ja, das sind auch Withworthgewinde.

Plunschmeister hat geschrieben:Stoßventil:
Mit deiner ersten Variante, kann ich mich nicht anfreunden. Die Hülse wird nicht lange halten, die Dichtung auch nicht.

Die Alternative ist da besser, doch die Gummidichtung kannst du weglassen. Kolben und Kolbenstange sollten dann allerdings aus einem Stück gedreht werden (Niro) und die Führungsbuchse aus E-Plastic. Mit der Stärke vom Ventilteller, sollte man nicht geizen. Das Metall dichtet auf dem Kunststoff ab, du hast also praktisch schon eine Dichtung.
Eine zusätzliche Klammer wird wohl nötig sein (Auflageflansch zum verschrauben)


OK, kann ich nachvollziehen.

Kolbenstange und Kolben aus einem Stueck ist sehr teuer. Ich hoffe mal, dass das jetzige Ventil noch eine Weile haelt, dann kann ich beobachten wie die Schweissverbindungen zwischen Kolben und Kolbenstange halten. Ich liess den Kolben durchbohren und dann die Kolbenstange an beiden Seiten des Kolbens verschweissen. Da es sich um ein Stueck handelt, das in das T-Stueck hineingeschraubt ist, ist die Fuehrung automatisch auch E-Plastic. Den Auflageflansch wuerde ich dann aus Baustahl fertigen und lackieren. Ich wuerde ihn so gestalten, dass ich bei Bedarf auch die Blattfeder daran befestigen kann. Zum Festschrauben wuerde ich gerne eine zweite Unterlegscheibe aus dem Material, wie ich es als Dichtung an dem 4"Rueckschlagventil gesehen habe, das ich momentan als Stossventil verwende, verwenden, um die lackierte Oberflaeche beim Montieren nicht zu zerstoeren. Das Material sieht aus wie dunner Karton und ist auch faserig, wenn es reisst. Kannst Du mir sagen, wie das Material heisst und ob es davon Scheiben zu kaufen gibt?

Plunschmeister hat geschrieben:Stoßventil mit Kugel:
Das wird so nicht funktionieren meine ich, weil da wieder ein Auflagegewicht fehlt. Nun man könnte die Gummikugel durchbohren....


Wenn es eine Gummikugel gaebe, in die eine Stahl- oder Bleikugel einvulkanisiert waere.
Benutzeravatar

Plunschmeister
Beiträge: 1684
Registriert: Do 1. Aug 2013, 18:11

Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Plunschmeister » Mi 13. Sep 2017, 11:02

Hallo Christoph,

OK, ich nehme die Herausforderung mit der 0,5mm Bohrung an. Ja, das sind auch Withworthgewinde.


Ja gut, wenn man mit der Handleier bohrt, wird es schon schwierig. :oops: Ansonsten bohrst du halt größer 1mm oder 2mm - in die Bohrung steckst du dann einen Splint.

Kolbenstange und Kolben aus einem Stueck ist sehr teuer.

Ich vergesse immer die Dimensionen, ist schon klar. Beim verschweißen sollte die Kolbenstange dann aber zumindest eingeschrumpft werden ( Bohrung vom Kolben zwischen 0,2 bis 0,3mm kleiner und erwärmen - Kolbenstange ein-schrumpfen).

Zum Festschrauben wuerde ich gerne eine zweite Unterlegscheibe aus dem Material, wie ich es als Dichtung an dem 4"Rueckschlagventil gesehen habe, das ich momentan als Stossventil verwende, verwenden, um die lackierte Oberflaeche beim Montieren nicht zu zerstoeren. Das Material sieht aus wie dunner Karton und ist auch faserig, wenn es reisst. Kannst Du mir sagen, wie das Material heisst und ob es davon Scheiben zu kaufen gibt?


Kann ich dir auch nicht sagen. Da ich viel an Kolbenpumpen herumschraube, habe ich mir mal bei ebay einen Satz Dichtungspapier bestellt - zum Selbstschneiden(Abil N) .
Für einfache Anwendungen kannst du auch Zeichenkarton verwenden und die zugeschnittene Dichtung dann in Wachs tränken.

Einfaches Nivellieren im Gelände, funktioniert auch mit einem durchsichtigen Wasserschlauch, welcher zu einer ovalen Schlaufe gesteckt ist.
Bezüglich der Widderleistung melde ich mich noch.
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
* 2712193509122015*
Gruß PM
Benutzeravatar

Plunschmeister
Beiträge: 1684
Registriert: Do 1. Aug 2013, 18:11

Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Plunschmeister » Mi 13. Sep 2017, 16:39

Um nochmals auf deine Frage zurückzukommen:
Waere es besser gewesen zu sagen, dass durch die Vergroesserung des Druckkessels der Wasserstrom zum Vorratstank gleichmaessiger wird und ich dann weniger Verluste durch staendig alternierende Beschleunigung und Verzoegerung habe, was den Wirkungsgrad verbessert?


Hier mal eine Tabelle von einem renommierten deutschen Hersteller, WAMA-Widder

Bild

Die Auswahl der Widdergröße, nach der zur Verfügung stehenden Wassermenge. Triebleitungsdurchmesser, Steigleitungsdurchmesser und Kesselgröße.
Ein großer unbelüfteter Windkessel besitzt einen größeren Rauminhalt und damit natürlich ein weicheres Luftpolster.
Das zu pumpende Nutzwasser kann hierdurch leichter in den Windkessel eindringen und damit sind wir wieder bei deiner Frage:
Dieses führt zur weiteren Leistungssteigerung des Widders.


Ich verwende eine 1/2"Druckleitung was vermutlich nachteilig ist, wegen der grossen Reibung bei hoher Fliessgeschwindigkeit. Besser waere wahrscheinlich 3/4" oder waere es sogar besser auf 1" zu gehen, wenn ich die Leitung austausche?


Bei 8000 l/d, wären das 5,5 l/min. Bei einer 120m langen Steigleitung in 1/2", hast du einen Druckverlust von ca. o,8bar - bei 3/4" --> 0,11bar, bei 1" --->0,03bar.
Also ich würde zu mindestens die Steigleitung (Druckleitung) auf 3/4" tauschen.
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
* 2712193509122015*
Gruß PM

Topic author
Gorilla
Beiträge: 22
Registriert: Do 13. Apr 2017, 01:32

Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Gorilla » Mo 18. Sep 2017, 06:03

Hallo Peter,
Gorilla hat geschrieben:
OK, ich nehme die Herausforderung mit der 0,5mm Bohrung an. Ja, das sind auch Withworthgewinde.

Plunschmeister hat geschrieben:
Ja gut, wenn man mit der Handleier bohrt, wird es schon schwierig. :oops: Ansonsten bohrst du halt größer 1mm oder 2mm - in die Bohrung steckst du dann einen Splint.

Da suche ich mir dann schon jemand mit einer Staenderbohrmaschine. Allerdings sind deren Lager oft ausgeschlagen. Ich kann mit 3mm anbohren und nur dem letzten mm als 0,5er Bohrung ausfuehren. Mit der Handleier und selbst mit ener elektrschen Handbohrmaschine in Stahl bohren ist kein Spass. Bei dem hohen Druck, den man da aufwenden muss, um in das Material einzudrngen, brechen meist mehrere Bohrer ab, bevor man das Loch fertig hat. Ansonsten ist die Loesung mt dem Splint, die Du beschreibst, natuerlich auch noch eine Alternative.

Topic author
Gorilla
Beiträge: 22
Registriert: Do 13. Apr 2017, 01:32

Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Gorilla » Mo 18. Sep 2017, 06:05

Gorilla hat geschrieben:
Kolbenstange und Kolben aus einem Stueck ist sehr teuer.

Plunschmeister hat geschrieben:
Ich vergesse immer die Dimensionen, ist schon klar. Beim verschweißen sollte die Kolbenstange dann aber zumindest eingeschrumpft werden ( Bohrung vom Kolben zwischen 0,2 bis 0,3mm kleiner und erwärmen - Kolbenstange ein-schrumpfen).

OK, Das kann ich machen.

Topic author
Gorilla
Beiträge: 22
Registriert: Do 13. Apr 2017, 01:32

Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Gorilla » Mo 18. Sep 2017, 06:10

Gorilla hat geschrieben:
Zum Festschrauben wuerde ich gerne eine zweite Unterlegscheibe aus dem Material, wie ich es als Dichtung an dem 4"Rueckschlagventil gesehen habe, das ich momentan als Stossventil verwende, verwenden, um die lackierte Oberflaeche beim Montieren nicht zu zerstoeren. Das Material sieht aus wie dunner Karton und ist auch faserig, wenn es reisst. Kannst Du mir sagen, wie das Material heisst und ob es davon Scheiben zu kaufen gibt?

Plunschmeister hat geschrieben:
Kann ich dir auch nicht sagen. Da ich viel an Kolbenpumpen herumschraube, habe ich mir mal bei ebay einen Satz Dichtungspapier bestellt - zum Selbstschneiden(Abil N) .
Für einfache Anwendungen kannst du auch Zeichenkarton verwenden und die zugeschnittene Dichtung dann in Wachs tränken.

Vermutlich ist es Dichtungspapier. Das mit dem Zeichenkarton ist natuerlich eine Alternatve, wenn ich her kein Dchtungspapier finde.

Topic author
Gorilla
Beiträge: 22
Registriert: Do 13. Apr 2017, 01:32

Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Gorilla » Mo 18. Sep 2017, 06:36

Plunschmeister hat geschrieben:Die Auswahl der Widdergröße, nach der zur Verfügung stehenden Wassermenge. Triebleitungsdurchmesser, Steigleitungsdurchmesser und Kesselgröße.
Ein großer unbelüfteter Windkessel besitzt einen größeren Rauminhalt und damit natürlich ein weicheres Luftpolster.
Das zu pumpende Nutzwasser kann hierdurch leichter in den Windkessel eindringen und damit sind wir wieder bei deiner Frage:
Dieses führt zur weiteren Leistungssteigerung des Widders.

Also vergroessere ich meinen Tank, was zusaetzlich wahrscheinlich auch mein Resonanzproblem, durch Aenderung der Laengenverhaeltnisse, loest.


Bei 8000 l/d, wären das 5,5 l/min. Bei einer 120m langen Steigleitung in 1/2", hast du einen Druckverlust von ca. o,8bar - bei 3/4" --> 0,11bar, bei 1" --->0,03bar.
Also ich würde zu mindestens die Steigleitung (Druckleitung) auf 3/4" tauschen.


Ok, daraus lerne ich, dass es sinnvoll ist, zuerst den Leitungswiderstand zu berechnen als Grundlage fuer die Auswahl des Leitungsdurchmessers. In meinem Fall, vorausgesetzt de 44m Hoehenunterschied stimmen, habe ch n meinem Tank einen gemittelten Druck von 5,2 bar ansatt von 4,51 bar, was wiederum Einfluss auf die Lebensdauer des Widders hat.

Zurück zu „Wasserwidder“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast