Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Wasserpumpe ohne Strom

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Gorilla
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Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Gorilla » Mo 18. Sep 2017, 06:52

Inzwischen habe ich das gelb-transparente Elastomer mit sehr hoher Belastbarkeit ist. Ich habe mich an den Namen Alebreme ernnert, was in Wirklichkeit Alprene ist. Alprene ist en Marken-Name. Ich habe es bei Raedern fuer Rollerskaters gefunden.
Es handelt sich um Polyurethan, was es n vielen Shore-Haerten, geschaeumt und massiv gibt. Hier ein Auszug aus Wikipedia: "The durability of polyurethane wheels allowed the range of tricks and stunts performed on skateboards to expand considerably. Polyurethane is also used to make small equipment tires in the lawn and garden industry for wheelbarrows, hand trucks, lawn mowers, carts, etc. They provide the bounce and feel of an air-filled tire with the benefit of no punctures. They weigh about the same as air-filled tires as well, even though they are solid polyurethane all the way through."
Es gibt auch Polyuretane die aus Pflanzenoel und cyanidfrei sind. PU ist gefaehrlich, wenn es verbrennt. In massivem Zustand st es jedoch inert und fuer Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Darauf zu achten waere noch, dass die fuer den Kontakt mit Lebensmitteln verwendeten PU-Materialien keine Feuerhemmenden Substanzen enthalten, welche giftg sind.
PU ist biodegradable durch bestimmte Pilze, die am Grund von Muellhalden gefunden werden.
Bild von elastischem massiven PU
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Plunschmeister
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Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Plunschmeister » Mo 18. Sep 2017, 09:52

Gorilla hat geschrieben:
Gorilla hat geschrieben:
Zum Festschrauben wuerde ich gerne eine zweite Unterlegscheibe aus dem Material, wie ich es als Dichtung an dem 4"Rueckschlagventil gesehen habe, das ich momentan als Stossventil verwende, verwenden, um die lackierte Oberflaeche beim Montieren nicht zu zerstoeren. Das Material sieht aus wie dunner Karton und ist auch faserig, wenn es reisst. Kannst Du mir sagen, wie das Material heisst und ob es davon Scheiben zu kaufen gibt?

Plunschmeister hat geschrieben:

Vermutlich ist es Dichtungspapier. Das mit dem Zeichenkarton ist natuerlich eine Alternatve, wenn ich her kein Dchtungspapier finde.


Eine einfache selbst- geschnittene Gummidichtung reicht hier auch aus.
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Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Plunschmeister » Mo 18. Sep 2017, 09:55

Gorilla hat geschrieben:
Plunschmeister hat geschrieben:Die Auswahl der Widdergröße, nach der zur Verfügung stehenden Wassermenge. Triebleitungsdurchmesser, Steigleitungsdurchmesser und Kesselgröße.
Ein großer unbelüfteter Windkessel besitzt einen größeren Rauminhalt und damit natürlich ein weicheres Luftpolster.
Das zu pumpende Nutzwasser kann hierdurch leichter in den Windkessel eindringen und damit sind wir wieder bei deiner Frage:
Dieses führt zur weiteren Leistungssteigerung des Widders.

Also vergroessere ich meinen Tank, was zusaetzlich wahrscheinlich auch mein Resonanzproblem, durch Aenderung der Laengenverhaeltnisse, loest.


Bei 8000 l/d, wären das 5,5 l/min. Bei einer 120m langen Steigleitung in 1/2", hast du einen Druckverlust von ca. o,8bar - bei 3/4" --> 0,11bar, bei 1" --->0,03bar.
Also ich würde zu mindestens die Steigleitung (Druckleitung) auf 3/4" tauschen.


Ok, daraus lerne ich, dass es sinnvoll ist, zuerst den Leitungswiderstand zu berechnen als Grundlage fuer die Auswahl des Leitungsdurchmessers. In meinem Fall, vorausgesetzt de 44m Hoehenunterschied stimmen, habe ch n meinem Tank einen gemittelten Druck von 5,2 bar ansatt von 4,51 bar, was wiederum Einfluss auf die Lebensdauer des Widders hat.


Wie macht sich denn das Resonanzproblem ( akustische Resonanz?) bemerkbar?
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Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Plunschmeister » Mo 18. Sep 2017, 09:57

Um nochmals auf die Wasserquelle zu kommen:
besteht hier nicht die Möglichkeit, diese zu fassen und über einen separaten kleineren Widder zu betreiben?
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Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Gorilla » Di 19. Sep 2017, 03:43

Die Resonnanz sind die Doppelschlaege im Druckventil. Bevor ich den Druckbehaelter vergroessert habe, waren das Mehrfachschlaege. Durch das Mehrfachoeffnen des Druckventils stroemt ja immer Wasser zurueck in die Triebleitung.

Plunschmeister hat geschrieben:Um nochmals auf die Wasserquelle zu kommen:
besteht hier nicht die Möglichkeit, diese zu fassen und über einen separaten kleineren Widder zu betreiben?


Das wuerde schon gehen. Wuerde das gehen, ca. 44m hoch pumpen, mit Deiner Miller Ram? Die Schuettung schaetze ich auf 10l/min. Das kann ich n den naechsten Tagen genauer untersuchen.
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Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Plunschmeister » Di 19. Sep 2017, 17:18

Hallo Christoph,
Die Resonnanz sind die Doppelschlaege im Druckventil. Bevor ich den Druckbehaelter vergroessert habe, waren das Mehrfachschlaege. Durch das Mehrfachoeffnen des Druckventils stroemt ja immer Wasser zurueck in die Triebleitung.

Ok, das nennt sich dann Ventilflattern. Die Wassersäule in der Triebleitung, ist aufgrund ihrer Massenträgheit nicht in der Lage den Widderstößen zu folgen. Vereinfacht ausgedrückt, >zu wenig Luft im Windkessel<.

Wuerde das gehen, ca. 44m hoch pumpen, mit Deiner Miller Ram? Die Schuettung schaetze ich auf 10l/min. Das kann ich n den naechsten Tagen genauer untersuchen.

Theoretisch schon, nur nicht in der Konfiguration.
Bei 10l/min., sollten Widder und auch Triebleitung in 1" dimensioniert werden (vergl. vorhergehende Tabelle). Die Förderleistung wird aber nicht sehr hoch sein.
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Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Gorilla » Mo 9. Okt 2017, 09:04

Hallo Peter,

Ich habe gestern die Durchflussmenge meiner Triebleitung gemessen und auch den Druck am unteren Ende der Triebleitung.
Die Wassermenge war 12 l in 3,02 Sekunden, was etwa 240 l/min entspricht. Die Leitung war meist voll Wasser und hat nur manchmal etwas Luft eingesogen, was wahrschenlch auf die Turbulenzen im Becken durch die Zuleitung, die in etwa glecher Hoehe wie das obere Ende der Treibleitung ins Becken muendet, zurueckzufuehren ist. Ist ja auch ncht tragisch, da im Betrieb das Wasser ja sowieso nicht kontinuierlich fliest.
Der Druck war 0,45 bar und das Ansaugventil liegt 1,1m unter dem Wasserspiegel. Das Manometer (0 bis 2 bar) war 12 cm ueber dem Ende der Triebleitung also ist der Hoehenunterschied der Triebleitung etwa 3,5m auf 12m Laenge.
Die andere Haelfte des Wdders habe ich auch abgebaut und das Druckventil hat geklappert. Also ist wahrscheinlich die Feder gebrochen. Das heist, ich werde wohl einen neuen Widder bauen. Dazu verwende ich dann die Schweisskonstruktion. Dies wird jedoch nicht so bald erfolgen, da ich Stromversorgung und Internet auf unserer Farm Prioritaet gebe, da mich dies am meisten unproduktive Zeit kostet. Danach dann der Widder, was mir dann erlaubt eine Waschmaschine zu betreiben, was die zweitmeiste unproduktive Zeit in Anspruch nimmt. Die Konstruktion werde ich dann hier wieder vorstellen.

Fuer mein Schlauchmanometer muss ich mir noch einen Schlauchstopfen besorgen.

Gruss
Christoph

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Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Gorilla » Mo 9. Okt 2017, 09:45

Ich habe nochmal in die WAMA-Tabelle geschaut. mit 240l/min koennte ich schon Widdergroesse 11 bauen. Da ich jedoch eine 2.5 Zoll Triebleitung habe, wird es wohl etwa Groesse 8 werden. Das kann ich dann auch in Duerreperioden durchhalten. Die Steigleitung muesste ich dann auf 1.25 oder 1,5 Zoll tauschen. Wie gross ist der Kesseldurchmesser von WAMA-Widdern?
In der Gegend werden Bewaesserungssysteme gebaut. Da habe ich 8 und 12Zoll Stahlrohre gesehen, die so geschweisst sind wie Klopapierrollen. Ich werde herausfinden wer diese Rohre liefert. Dies koennte fuer den Druckkessel verwendet werden. Vielleicht haben die ja auch mal Abfallstuecke auf der Baustelle, die ich verwenden kann.
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Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Plunschmeister » Mo 9. Okt 2017, 10:12

Hallo Christoph,
Wie gross ist der Kesseldurchmesser von WAMA-Widdern?

Kann ich dir so auch nicht sagen :oops:. Ich habe aber einmal beim Samweber Norbert - von WAMA angefragt.
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Re: Hydraulischer Widder Projekt in Talakag, Philippinen

Beitragvon Plunschmeister » Mo 9. Okt 2017, 18:03

Hallo Christoph,
Wie gross ist der Kesseldurchmesser von WAMA-Widdern?

Kesseldurchmesser - WAMA-Widder der Größe:

Größe 6+7: 273mm (ursprünglich 300mm)
Größe 8+9: 406,4mm (ursprünglich 400mm)
Größe 10+11: 457,2mm (ursprünglich 450mm)

Es wurde auf übliche Rohrdurchmesser gewechselt.
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