Vorgehensweise bei feinsandigem Boden

Technische Daten

Topic author
Spotanikas
Beiträge: 14
Registriert: Di 2. Mai 2017, 14:17
Wohnort: Lostau

Re: Vorgehensweise bei feinsandigem Boden

Beitragvon Spotanikas » Fr 2. Jun 2017, 19:42

Leider ist mein Gestänge (9m) zu kurz
Das mit schlauch war das einzige was mir eingefallen ist.

Nützt es was wenn man 3-4 Stangen von bohrgestänge am Seil fallen lässt.

Grüße aus lostau und einen schönen Abend.
Ich geh jetzt noch ein bisschen plunschen.
Benutzeravatar

Plunschmeister
Beiträge: 1485
Registriert: Do 1. Aug 2013, 18:11

Re: Vorgehensweise bei feinsandigem Boden

Beitragvon Plunschmeister » Fr 2. Jun 2017, 21:57

Nützt es was wenn man 3-4 Stangen von bohrgestänge am Seil fallen lässt

Besser ist natürlich eine Führung am Gestänge, da man hier die Kraft gezielter einsetzen kann. Am Seil ist ein Auflockern nur bedingt möglich.
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
* 2712193509122015*
Gruß PM

Topic author
Spotanikas
Beiträge: 14
Registriert: Di 2. Mai 2017, 14:17
Wohnort: Lostau

Re: Vorgehensweise bei feinsandigem Boden

Beitragvon Spotanikas » Di 6. Jun 2017, 17:15

Es ist vollbracht, es ging dann im Endeffekt ganz einfach.
Habe einfach Mal den Gartenschlauch ins Rohr abgelassen bis auf den Boden, 2 min. Wasser Aufgedreht um den Sandboden zu lockern.
Dann habe ich auch vernünftig gefördert mit dem plunscher.


So nun zum neuen Problem.
Wenn ich Pumpe habe ich immer Luft im Ansaugschlauch.
Ich fördere auch nur 600l/Std.
Obwohl die Pumpe bei 600w eigentlich eigentlich ca. 3000l fördern soll. Es ist eine günstige Alko Jet Pumpe.
Wenn ich den Auslass in einen Wassereimer unter Wasser halte sieht man auch Luftblasen.

Grundwasserspiegel bei 6,75m.
Saugschlauch 8m lang 1zoll, Mind.1,4m tief im Grundwasser. Gartenschlauch ist ein normaler dünner.
Grundwasser Absenkung max. 50cm beim pumpen.

Rohrtour:
0,5m sumpfrohr
2m 0,3mm Filterrohr
9,5m vollrohr dn100

Was ist zu optimieren?
Länger Ansaugschlauch ?
Ist es falsch gleich am Auslass 1zoll auf Gartenschlauch stecksystem zu reduzieren.
Zu schwache Pumpe?

Hoffe ihr könnt mir Helfen.

Mfg


.
Benutzeravatar

Plunschmeister
Beiträge: 1485
Registriert: Do 1. Aug 2013, 18:11

Re: Vorgehensweise bei feinsandigem Boden

Beitragvon Plunschmeister » Di 6. Jun 2017, 18:15

Moin,
Ich fördere auch nur 600l/Std.
Obwohl die Pumpe bei 600w eigentlich eigentlich ca. 3000l fördern soll. Es ist eine günstige Alko Jet Pumpe.
Wenn ich den Auslass in einen Wassereimer unter Wasser halte sieht man auch Luftblasen.

Schaue dir einmal die Pumpenkennlinie etwas genauer an, wann fördert die Pumpe 3000l/h?

Wenn die Pumpe Luft fördert, dann liegt es an der Saugleitung, Verschraubungen, Schlauchtülle etc. Bilder vom Anschluss geben Aufschluss, was du da gebastelt hast. :lol:
Wie lang ist der 1/2 Zoll Gartenschlauch? Bei 20m Länge z.B., geht schon einiges an Leistung, aufgrund vom Reibungswiderstand, flöten. :mrgreen:
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
* 2712193509122015*
Gruß PM

Topic author
Spotanikas
Beiträge: 14
Registriert: Di 2. Mai 2017, 14:17
Wohnort: Lostau

Re: Vorgehensweise bei feinsandigem Boden

Beitragvon Spotanikas » Di 6. Jun 2017, 19:35

Hallo,

Bin gerade in Boltenhagen im Urlaub darum kann ich keine Bilder machen.

Hängt die Fördermenge auch von der Ansaughöhe ab?
Aus dem Diagramm bin ich nicht ganz schlau geworden.
Da sah es so aus als würde die Menge nur bei größeren pumphöhen weniger. Max. Ansaughöhe sollen 9m sein.

Ich habe einen fertigen Ansaugschlauch (schwarz )gekauft mit Plastik Verschraubungen und Fußrückschlag Ventil. Weil das anschlussgewinde zu kurz war, habe ich zwischen Schlauch und Pumpe noch 10cm Stahlrohr mit Außengewinde. Sowie eine Messing Muffe um wieder den saugschlauch anschrauben zu können. Alles mit dick teflonband auf den Gewinden abgedichtet.
Ich sehe das die blasen durch den Schlauch aufsteigen.

Ich muss gestehen das ich bisher nur testweise gepumpt habe. Ohne unteren brunnenstopfen, sowie ohne Deckel und der ringraum ums Rohr außen ist auch noch nicht verfüllt. Daran dürfte es aber nicht liegen oder?

Ich wollte ne Pumpe die nicht soviel Strom verbraucht deshalb habe ich eine mit 600watt genommen.
Soll ich sie vielleicht lieber zurück senden. Vielleicht war das ein Fehler.
Mfg

Topic author
Spotanikas
Beiträge: 14
Registriert: Di 2. Mai 2017, 14:17
Wohnort: Lostau

Re: Vorgehensweise bei feinsandigem Boden

Beitragvon Spotanikas » Di 6. Jun 2017, 20:49

Guten Abend,

Das ist die Pumpe bzw. Die Bedienungsanleitung.
Vielleicht hat Mal jemand Lust sich das Diagramm an zu schauen. Ich würde es jetzt so verstehen das bei 8,5 m saugtiefe 0,5m3 rauskommen.
Das steht ganz links. Die anderen zahlen passen aber nicht zu meiner logik.


https://www.manualscat.com/de/al-ko-jet ... language=3

Vielendank
Mfg
Benutzeravatar

Plunschmeister
Beiträge: 1485
Registriert: Do 1. Aug 2013, 18:11

Re: Vorgehensweise bei feinsandigem Boden

Beitragvon Plunschmeister » Di 6. Jun 2017, 22:45

Nabend.
Ich würde es jetzt so verstehen das bei 8,5 m saugtiefe 0,5m3 rauskommen.

Waagerecht-> X-Achse, kennzeichnet den Förderstrom Q. In diesem Fall 8,5l/h oder 0,5m³/h
Der erzielte Förderstrom wurde hier bei 1 Zoll angegeben (im Labor ermittelt, i.d.R. nur Pumpenausgang)
Senkrecht-> y-Achse, kennzeichnet die Förderhöhe H (Druck in bar)
https://www.haustechnikdialog.de/SHKwis ... nkennlinie

Bei -6,75m Grundwasseranfang, würde ich eine Tiefbrunnenpumpe einsetzen.
„Das Wasser ist die Kohle der Zukunft" Jules Verne (1870)
* 2712193509122015*
Gruß PM

Zurück zu „Brunnenrohr“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast